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Marktdiagnose
Hier erhalten Sie börsentäglich vor Eröffnung der Märkte einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse aus technischer Sicht. |
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| Konsolidierung auf hohem Niveau - warten auf US Arbeitsmarktbericht |
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| 03.09.2010, 06:20 Uhr |
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Fundamentale Beurteilung
Am Ende des gestrigen Tages zeigte sich, dass die immer wieder über den Handelstag hinweg diskutierte Stärke des Aktienmarktes Bestand zeigte. Marktbeobachter hatten für gestern (angesichts des kräftigen Kursgewinns vom Mittwoch), mit Gewinnmitnahmen gerechnet, doch nahm der Aktienmarkt die sich ihm bietenden Möglichkeiten dafür nicht an. Neu-Positionierungen fingen die Verkäufe auf, am Nachmittag kamen dann noch erneut stützenden US-Konjunkturdaten hinzu. So erfreuten sich die Börsianer an deutlich besser ausgefallenen Hausverkäufen in den USA im Monat Juli. Wie es hieß, kletterte binnen Monatsfrist der Verkauf um 5,2 Prozent, im Konsens gingen die Volkswirte von einem Rückgang um 1,0 Prozent aus. Der Wermutstropfen hierbei: trotz des Anstiegs liegt der Index jedoch immer noch 19,1 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats.
Andere Konjunkturdaten setzten hingegen keinen wirklichen marktbewegenden Akzente. So ist die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung binnen Wochenfrist um 6.000 gesunken. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang um 3.000 gerechnet. Wie es vom Parkett dazu hieß, bewegen sich „solche Abweichungen … aber im Bereich der Messfehler.“ Viel bedeutender wird die heutige Veröffentlichung des „großen“ US-Arbeitsmarktberichtes für den Monat August. Somit blieb auch die Veröffentlichung des Auftragseingangs der US-Industrie im Juli unberücksichtigt.
Wie die Presse mitteilt, erwarten die Marktteilnehmer für heute einen Rückgang der Stellen um 105.000 bis 110.000 und einen Anstieg der Arbeitslosenquote um auf 9,6 Prozent nach 9,5 Prozent.
Eine ebenfalls hohe Bedeutung kommt heute dem ISM-Dienstleistungsindex zu. Für den Monat August wird hier einem Ausweis von 53,5 entgegen gesehen, nach 54,3 im Vormonat.
Unternehmensberichte gab es gestern nur wenige, ebenso beeindruckte die Zinsentscheidung der EZB im Grunde nicht. Niemand am Markt hatte eine Änderung des Leitzinses erwartet und die begleitenden Kommentare von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet enthielten nichts Neues. Leicht positiv vermerkt wurde der erfolgreiche Verlauf einer Staatsanleihe-Auktion in Spanien.
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