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Arbeitskreis untersucht Fragen des Transport-, Verkehrs- und Logistik-rechts

Das Institut für Transport- und Verkehrsrecht der Universität Mannheim und die German Graduate School of Management and Law (GGS) haben den Arbeitskreis TRAVEL (Transport, Verkehr, Logistik) gegründet. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, für rechtliche Fragestellungen aus dem Bereich Transport, Verkehr und Logistik sachkundige und pra-xisnahe Lösungen zu erarbeiten und damit kompetenter Ansprechpartner für Wirtschaft und Politik zu sein. Die Forschungskooperation wurde offiziell auf dem 1. Mannheimer Transportrechtstag am 24. Juni 2016 verkündet.

Stolpersteine im Transport-, Verkehrs- und Logistikrecht
Für Benjamin von Bodungen, Professor für deutsches und internationales Handels- und Gesellschaftsrecht, Finanz- und Steuerrecht an der GGS, ist die Erforschung rechtlicher Stolpersteine im Transport-, Verkehrs- und Logistikrecht eine anspruchsvolle Aufgabe: „Fehlende gesetzliche Regelungen wie beim automatisierten Fahren oder unterschiedli-che Regelwerke innerhalb gleicher Branchen werfen vielfältige Probleme auf. Hier setzt die Forschung des Arbeitskreises TRAVEL an und möchte juristische Klarheit schaffen.“ Ein aktuelles Beispiel dafür seien die unterschiedlichen Regelwerke im Speditionsgewerbe. Dort gibt es seit kurzem neben der Neufassung der Allgemeinen Deutschen Spediteursbedingungen (ADSp) des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes die Deutschen Transport- und Lagerbedingungen (DTLB), die von den Verbänden der verladenden Wirtschaft initiiert worden sind.

Als eine der nächsten Veranstaltungen ist für 2017 ein Kongress an der GGS in Heilbronn zu den vielfältigen juristischen Fragen, die das automatisierte und autonome Fahren aufwirft, geplant.

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