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"Für die New Legal World braucht es mehr als klassisches Rechtswissen""Law & Digital Business" im Vollzeitstudium an der eufom Business School

Nichts ist so beständig wie der Wandel – neue Technologien verändern Wirtschaft und Gesellschaft in erheblichem Umfang. Dabei macht die Digitalisierung auch vor juristischen Arbeitsprozessen und Entscheidungen nicht halt. Einerseits macht "Legal Tech", also IT-gestützte Technik, die Arbeit von Juristen schneller, effizienter und transparenter. Andererseits gilt es, drängende Fragen verlässlich zu beantworten: Welche Gesetze gelten im Web? Welche Auswirkungen hat die DSGVO auf unternehmerische Prozesse? Und wie steht es um die juristische Verantwortung etwa für autonome Mobilitätslösungen und andere neue Systeme, die mittels Künstlicher Intelligenz gesteuert werden?

Legal Tech 1.0, 2.0. oder 3.0?

Während Legal Tech 1.0 bereits etablierte Programme und Lösungen beispielweise zur Dokumentenverwaltung, Buchhaltung und Rechnungslegung zusammenfasst, spricht man bei Legal Tech 2.0 davon, durch Automatisierung komplette Prozesse zu ersetzen. Programme erledigen juristische Aufgaben selbständig und erzeugen automatisch Dokumente und Schriftsätze. Auch Chatbots bieten die Möglichkeit, einfache Sachverhalte zu erfassen, deren Rechtslage zu beurteilen, Handlungsempfehlungen zu geben und weitere Schritte automatisch in die Wege zu leiten.

Welche Auswirkungen Legal Tech 3.0 auf die Rechtsbranche haben wird, zeichnet sich bereits ab: Dank Künstlicher Intelligenz werden auch komplexe Sachverhalte erkannt und beurteilt und komplette Verträge können automatisch generiert werden. Neue Geschäftsmodelle entstehen durch Blockchain-basierte Programme, bei denen sogenannte smart contracts automatisch und irreversibel bestimmte Ergebnisse auslösen.

"Umso wichtiger wird es für Juristen, perspektivische Geschäftsmodelle zu entwickeln und die New Legal World mit klassischen Rechtsmethoden zu verbinden", so Prof. Dr. Olaf Müller-Michaels, Dekan für Wirtschafts- und Steuerrecht an der FOM Hochschule. Wer sich heute dafür entscheide, einen juristischen Beruf zu ergreifen, werde sich also bereits im Studium mit neuen rechtlichen Fragen auseinandersetzen müssen. "Die mit den technischen Entwicklungen verbundenen Auswirkungen auf die Rechtsbranche sind noch ganz am Anfang. Wer sich frühzeitig mit den Anforderungen der New Legal World auseinandersetzt, wird in Zukunft erfolgreich juristische Entscheidungen treffen und Innovationen vorantreiben können", so der FOM Dekan Prof. Dr. Olaf Müller-Michaels.

Studium für die Wirtschaftsjuristen der Zukunft

Deutschlands größte private Hochschule bietet mit der eufom Business School an sieben Hochschulzentren den deutsch-englischsprachigen Bachelor-Studiengang "Law & Digital Business" in Vollzeit an. Darin geht es um die Vermittlung der für moderne juristische Tätigkeiten erforderlichen Kompetenzen: Studierende lernen, mit juristischem Fachwissen unternehmerische Interessen rechtssicher zu vertreten und werden überdies befähigt, wirtschaftsrechtliche Lösungsansätze im nationalen und internationalen Kontext zu erarbeiten und umzusetzen. Mit dem Studium werden sie den Einsatz neuer Technologien kritisch überprüfen und Umstrukturierungen an der Schnittstelle von Recht und IT verantwortungsvoll managen können.

An der eufom ausgebildete Wirtschaftsjuristen verfügen über umfassendes interdisziplinäres Fachwissen. Einsatzmöglichkeiten finden sie in Kanzleien, in E-Commerce- und IT-Beratungs-Unternehmen. Auch Start-Ups, die sich mit internetbasierten Geschäftsmodellen befassen, sind potenzielle Arbeitgeber. Rechtsabteilungen großer Unternehmen holen sich ebenfalls Absolventen mit entsprechenden Kompetenzen ins Haus. "Das Interesse an jungen Juristen, die sich auf neue digitale Rechtsfelder spezialisiert haben, ist in vielen Branchen schon heute groß", bestätigt Professor Müller-Michaels, "denn für die New Legal World braucht es mehr als klassisches Rechtswissen."
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