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Service Learning Center: EBS Studierende unterstützen Gemeinschaften und Kommunen

Service Learning Center: EBS Studierende unterstützen Gemeinschaften und Kommunen
Das Service Learning Center an der EBS Universität ist eine Initiative, die akademische Exzellenz mit gesellschaftlichem Engagement verbindet.

Im Rahmen des Service Learning Programms engagieren sich die Studierenden 60 Stunden in einem sozialen Projekt ihrer Wahl, begleitet von 30 Stunden theoretischer Reflexion. Dabei arbeitet das Center eng mit mehr als 24 lokalen und globalen Partnerorganisationen zusammen, meist regionale Wohlfahrtsorganisationen wie z.B. Tafeln, Altenpflegeeinrichtungen, Flüchtlingslager oder Einrichtungen und Stiftungen für Obdachlose, Migranten, Kinder und Jugendliche oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Global liegt der Schwerpunkt auf Projekten mit NGOs in Uganda.

Die Studierenden wählen ein soziales Engagement und bilden Teams von 4 bis 6 Personen. Gemeinsam mit den Praxispartnern werden sie auf ihre Aktivitäten vorbereitet. Die Studierenden formulieren ihre Lernziele, die während des gesamten Prozesses in Lerntagebüchern, Diskussionen, Präsentationen und individuellen Essays dokumentiert und reflektiert werden. Sie gestalten ihre Arbeit eigenverantwortlich und entwickeln dabei Führungsqualitäten. Gleichzeitig lernen sie, wie akademische Inhalte mit realen Problemlösungen verknüpft werden können, um das Gemeinwohl zu fördern.

In diesem Jahr wurden bereits einige spannende neue Projekte initiiert:

Betreuung von Demenzkranken im Tageszentrum Wiesbaden
Erstmals unterstützten EBS Studierende das Tagungszentrum für Menschen mit Demenz in WI-Biebrich. Die Gäste erleben dort einen anregenden und sinnvollen Tagesablauf. Sowohl die Studierenden als auch die Betreuerinnen und Gäste empfanden die gemeinsame Zeit als bereichernd und wertvoll.

Qualitative Befragung von Ehrenamtlichen der Tafel im Untertaunus
In Zusammenarbeit mit der Tafel im Untertaunus des Diakonischen Werkes haben Studierende der EBS eine qualitative Befragung durchgeführt und ausgewertet, um ein Stimmungsbild unter den Ehrenamtlichen zu erhalten.

Solarkocher für die St. Tereza Grundschule in Uganda
Nachdem EBS Studierende im Jahr 2023 erfolgreich eine Wasserfilteranlage für die Grundschule St. Tereza in Uganda installiert haben, fördern sie nun die Installation eines Solarkochers, um den Kindern eine Schulmahlzeit zu ermöglichen.

SRH Stiftung unterstützt Frauenkooperative Kechpetii in Uganda
Kechpetii ist eine Initiative von Frauen, die den Sprung von der Arbeit im Steinbruch zum eigenen Modegeschäft geschafft haben. Die Frauen in Uganda stellen aus Altpapier bunte Perlen für Halsketten, Armbänder und andere modische Accessoires her. EBS Studierende sammelten Spenden und konnten den Frauen mit Hilfe der SRH Stiftung ein Startkapital von 1.400 Euro überreichen.

Service Learning im Heimatlädchen der Stiftung Lebensraum
< Ökologisch und regional einkaufen und gleichzeitig Menschen sozial unterstützen - beides ist möglich beim Einkauf im Heimatlädchen Hallgarten, das von der Stiftung Lebensraum betrieben wird, die sich um psychisch kranke Menschen kümmert. EBS Studierende unterstützen diese Idee und bringen das Heimatlädchen voran. In diesem Semester haben sie einen Plan für die Beschilderung und eine Vorlage für einen Newsletter erstellt. Die Zeitschrift „Heimatlädchen Exklusiv“ wird nun regelmäßig von den Studierenden erstellt und veröffentlicht.

Kooperation mit dem NABU Rheingau
Bereits zum zweiten Mal unterstützen EBS Studierende den lokalen NABU und seine Aktivitäten. Aktuell realisieren sie die Aufstellung von Informationstafeln im nahegelegenen Naturschutzgebiet Grünaue zwischen Hattenheim und Eltville.

Organisator und EBS Dozent Dr. Marcus Kreikebaum betont:

„Für die Hochschule sind solche Kooperationen ein großer Gewinn, denn die Studierenden können hier nicht nur ihr akademisches Wissen in der Praxis erproben und vertiefen, sondern auch ein Gemeinschaftsgefühl erleben. Indem sie Teil einer Solidargemeinschaft von Menschen werden, die sich gemeinsam für eine gute Sache einsetzen und positive Veränderungen bewirken wollen, erhalten sie Einblicke in soziale Probleme wie Armut, Ausgrenzung und Ernährungsunsicherheit. Dadurch entwickeln sie ein tieferes Verständnis für diese Probleme und lernen, sich für positive Veränderungen einzusetzen“.

Die EBS Studierenden schätzen die Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung und zur Entwicklung von Führungsqualitäten, die ihnen das Programm bietet. Viele berichten, dass sie sich noch Jahre später an ihre Service Learning-Erfahrungen erinnern und daraus wichtige Lektionen für sich ziehen konnten. EBS Service Learning wird seit 2008 vom Zentrum für Unternehmensethik (ZFU) der EBS Universität durchgeführt. Das Programm steht allen Weiterbildungsinteressierten offen. Organisator und Ansprechpartner ist Dr. Marcus Kreikebaum.
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