Karrierewege für BWL-Absolventen in der Kreativwirtschaft: Einstieg in Digitalagenturen
Die Kreativwirtschaft gehört zu den wachstumsstärksten Bereichen in Deutschland und den deutschsprachigen Ländern überhaupt. Laut Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundeswirtschaftsministeriums haben mit Stand 2022 in Deutschland die rund 182 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftende Branche 1,83 Millionen Erwerbstätige (2009 ca. 1,32 Mio.) gezählt. Ein bedeutender Teilbereich sind die Digital- und Webdesign-Agenturen, die neben Kreativ- und Technikern zunehmend auch nach betriebswirtschaftlicher Qualifikation suchen.
Gestalterische oder programmiertechnische Aufgaben werden BWLer in Digitalagenturen selten übernehmen. Ihr Qualifikationsprofil passt vielmehr an die Schnittstelle zwischen Kunde, Kreation und Umsetzung. Zu den häufigsten Einstiegspositionen zählen:
Fachliche Grundlagen aus dem BWL-Studium wie Rechnungswesen, Controlling, Marketing und Organisation bilden das Fundament. Ergänzend erwarten Agenturen digitale Zusatzqualifikationen. Dazu gehört auch ein wenig Wissen in Web-Analytics (Google Analytics 4, Matomo), ein Grundverständnis für SEO und Performance Marketing, und ein bisschen Vertrautheit mit den gängigen Content-Management-Systemen.
Zertifikate erhöhen die Chancen im Bewerbungsprozess nachweisbar. Bewährt haben sich hier die Google Analytics Individual Qualification, HubSpot Inbound Marketing, Scrum Master Zertifikate nach Scrum.org oder Scrum Alliance, aber auch Nachweise im Datenschutzbereich, wie etwa der TÜV-geprüfte Datenschutzbeauftragte. Wer darüber hinaus ein bisschen in HTML, CSS oder Figma kennt, kann in interdisziplinären Teams schneller Verantwortung übernehmen.
Schaut man sich die Stellenausschreibungen von Jobplattformen an, fällt auf, dass etwa 65% der Junior-Positionen in Digitalagenturen mindestens eine praktische Erfahrung in Form von Werkstudententätigkeit oder Pflichtpraktikum verlangen.
Der Berufseinstieg erfolgt in der Regel als Junior, nach ein bis zwei Jahren Anlernzeit folgt die Beförderung zum Senior, der dann auch Führung für kleinere Teams oder mehr Etatverantwortung hat. Anschließend folgen Team Lead, Group Head und Geschäftsleitung.
Wer sich gezielt vorbereiten möchte, kann bereits während des Studiums Praxiserfahrungen sammeln, zum Beispiel in Werkstudententätigkeiten, Praktika bei Agenturen oder Freelance-Projekten zur Projektkoordination. Ein dokumentiertes Portfolio mit konkreten Projekten und messbaren Ergebnissen verbessert die Ausgangslage im Bewerbungsprozess und ermöglicht den Wechsel zwischen den Agenturtypen auch in der Karriere später.
Typische Einstiegspositionen für BWLer
Gestalterische oder programmiertechnische Aufgaben werden BWLer in Digitalagenturen selten übernehmen. Ihr Qualifikationsprofil passt vielmehr an die Schnittstelle zwischen Kunde, Kreation und Umsetzung. Zu den häufigsten Einstiegspositionen zählen:
- Junior Project Manager: Steuerung der Projekte nach agilen Methoden (z.B. Scrum) oder klassischen IPMA/PMI-Standards, Budget- und Ressourcenplanung
- Account Manager: Betreuung der Kundenbeziehungen, Angebotserstellung, Vertragsverhandlung, Umsatzverantwortung für zugewiesene Etats
- Junior Controller: Auswertung von Projektmargen, Auslastungsquoten und Deckungsbeiträgen, häufig mit Tools wie DATEV, Personio oder projektspezifischer Software wie Mite oder Harvest
- Digital Strategist oder Consultant: Erarbeitung von Digitalstrategien für Kunden, oft in Verbindung mit Marktanalysen und Kennzahlen wie Conversion Rate, Customer Acquisition Cost oder Return on Ad Spend
Gefragte Kompetenzen und Qualifikationen
Fachliche Grundlagen aus dem BWL-Studium wie Rechnungswesen, Controlling, Marketing und Organisation bilden das Fundament. Ergänzend erwarten Agenturen digitale Zusatzqualifikationen. Dazu gehört auch ein wenig Wissen in Web-Analytics (Google Analytics 4, Matomo), ein Grundverständnis für SEO und Performance Marketing, und ein bisschen Vertrautheit mit den gängigen Content-Management-Systemen.
Zertifikate erhöhen die Chancen im Bewerbungsprozess nachweisbar. Bewährt haben sich hier die Google Analytics Individual Qualification, HubSpot Inbound Marketing, Scrum Master Zertifikate nach Scrum.org oder Scrum Alliance, aber auch Nachweise im Datenschutzbereich, wie etwa der TÜV-geprüfte Datenschutzbeauftragte. Wer darüber hinaus ein bisschen in HTML, CSS oder Figma kennt, kann in interdisziplinären Teams schneller Verantwortung übernehmen.
Schaut man sich die Stellenausschreibungen von Jobplattformen an, fällt auf, dass etwa 65% der Junior-Positionen in Digitalagenturen mindestens eine praktische Erfahrung in Form von Werkstudententätigkeit oder Pflichtpraktikum verlangen.
Karrieremöglichkeiten
Der Berufseinstieg erfolgt in der Regel als Junior, nach ein bis zwei Jahren Anlernzeit folgt die Beförderung zum Senior, der dann auch Führung für kleinere Teams oder mehr Etatverantwortung hat. Anschließend folgen Team Lead, Group Head und Geschäftsleitung.
Wer sich gezielt vorbereiten möchte, kann bereits während des Studiums Praxiserfahrungen sammeln, zum Beispiel in Werkstudententätigkeiten, Praktika bei Agenturen oder Freelance-Projekten zur Projektkoordination. Ein dokumentiertes Portfolio mit konkreten Projekten und messbaren Ergebnissen verbessert die Ausgangslage im Bewerbungsprozess und ermöglicht den Wechsel zwischen den Agenturtypen auch in der Karriere später.






