JBT unterstützt sozialen Unternehmergeist„Auszeichnung für sozialen Unternehmergeist" vom Junior Business Team verliehen
Am 28. April 2006 wurde in den Räumlichkeiten der IHK Stuttgart soziales Engagement prämiert. Mit ihren sozialen Projekten hatten sich im Vorfeld insgesamt 23 Projekte beworben.
Veranstalter der „Auszeichnung für sozialen Unternehmergeist“ (AfsU) waren das Junior Business Team e.V. (JBT), eine studentische Unternehmensberatung, die ihren Sitz in Stuttgart-Hohenheim hat, und ihr Dachverband, der Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen (BDSU).
Ziel der jungen Unternehmensberater war es, außerordentliches Engagement im sozialen Bereich auszuzeichnen. Dazu konnten sich Vereine, Stiftungen und Privatpersonen bewerben und ihre Projekte am vergangenen Freitag in den Räumlichkeiten der IHK präsentieren. Darüber hinaus erhielten sie eine Bewertung durch eine namhafte Jury. Für die Bewertung der einzelnen Projekte stellten sich Prof. Dr. Müller, der Inhaber des Stiftungslehrstuhls für Unternehmensgründung und Unternehmertum an der Universität Hohenheim, Walter Tattermusch, der Leiter des Sozialamts Stuttgart, Rudi Beer von der Landesstiftung Baden-Württemberg, der Vorsitzende der Giovane-Elber-Stiftung Richard Schrade sowie Karl-Heinrich Lebherz, der Präsident des Württembergischen Leichtathletik Verbandes und Oberbürgermeister a.D., zur Verfügung.
Drei der 23 Projekte, die sich für den AfsU beworben hatten, erhielten besondere Preise. Jedes dieser Projekte wurde in einer jeweils halbstündigen Präsentation mit Bildern anschaulich beschrieben. Den dritten Platz belegte das Projekt „Wheelers“. Mit Hilfe von speziell gebauten Rollstühlen nehmen gehbehinderte dank Unterstützung des Projektes bereits an weltweiten Marathons und Sportveranstaltungen teil. Die Idee soll Begeisterung für den Sport auch an junge Schützlinge im Rollstuhl vermitteln. Für dieses Projekt spendet das Junior Business Team fünf „Manntage“. Hierzu werden die jungen Berater eigenhändig fünf mal zehn Stunden mit im Sportverein arbeiten, um diese Initiative zu unterstützen.
Der zweite Platz ging an die Aktion „anamed“ mit ihrem Malaria-Programm. Mit Hilfe von natürlicher Medizin soll die Krankheit Malaria in den Tropen behandelt werden. Dieses Projekt wird mit 100 Stunden Mitarbeit seitens des Junior Business Teams unterstützt.
Auf den ersten Platz schaffte es die Deutsch-Sibirische Gemeinschaft e.V., ein Verein, der mit Hilfe von Spenden in Sibirien vor Ort Menschen bei der Heilung und Vorbeugung der Krankheit Tuberkulose hilft. Hierzu bekommt die Deutsch-Sibirische Gemeinschaft Unterstützung von 200 Stunden vom Junior Business Team, also Mithilfe im Wert von 4400 Euro.
Die Projekte der übrigen Teilnehmer, darunter unter anderem „eudim“, eine Initiative mit dem Motto „Euer Überfluss diene ihrem Mangel“, konnten von den Besuchern der Veranstaltung in einer zur Preisverleihung parallel laufenden Ausstellung bestaunt werden. Den Sonderpreis für ihr soziales Projekt erhielt eine Oberstufenschüler, die mit ihrer Initiative „esportranto“ Jugendliche unterschiedlichster Kulturen zusammenführen und damit mit Hilfe von gemeinsam veranstalteten Sportturnieren und Fußballspielen den interpersonellen Austausch fördern wollen.






