Neuer Rektor an der ebsProfessor Christopher Jahns hat das Rektoramt übernommen
Die EUROPEAN BUSINESS SCHOOL (ebs) International University Schloß Reichartshausen hat ihre Hochschulleitung verändert und neu aufgestellt: Am 1. Juli wird Professor Dr. Christopher Jahns, SVI-Stiftungslehrstuhl für Einkauf, Logistik und Supply Chain Management, das Rektoramt übernehmen. Er tritt die Nachfolge von Professor Ulrich Hommel, Ph.D., an, der sich nach drei Jahren im Amt wieder verstärkt Forschung und Lehre widmen möchte. Neuer Prorektor für die Vollzeitprogramme wird Dr. Markus Gmür, Vertreter des Lehrstuhls Organisation und Personal.
Mit 36 Jahren ist Jahns, der in Marburg studierte, an der TU München promovierte und sich dort auch habilitierte, einer der jüngsten Rektoren Deutschlands. Als Vertreter einer neuen Generation von Hochschulmanagern hat er sich zum Ziel gesetzt, die Kluft zwischen starkem Unternehmertum und den hohen Anforderungen an eine wissenschaftliche Hochschule zu überbrücken. Der Wissenschaftler Jahns hat sich bereits als erfolgreicher Manager bewährt.
"Wir gehen bewusst als unternehmerisch handelnde Elitehochschule in die Offensive auf dem globalen Bildungsmarkt", so Jahns. Elite bedeutet für die ebs kein Privileg, sondern eine Verpflichtung zur Leistung und zu verantwortungsbewusstem Handeln. Elite zu sein, muss man sich hart erarbeiten. "Die ebs besetzt in der deutschen Hochschullandschaft konsequent als private Alternative zum öffentlichen Hochschulsystem eine Nische", erklärt der neue Rektor. "Wir schaffen Synergien von Wissenschaft und Wirtschaft und müssen als private Hochschule auch als Unternehmer agieren. Was zählt ist messbare Qualität, in der Aus- und Fortbildung wie auch in der Forschung. Anerkannte wissenschaftliche Leistungen sind die härteste Währung der scientific community", so Jahns.
Die ebs ist heute schon gut aufgestellt, doch sie will noch besser werden auf den sechs Teilmärkten, die sie bedient: dem Markt potenzieller Studierender, der Wissenschaft (scientific community), dem Arbeits- und dem Weiterbildungsmarkt, dem Markt der Auftraggeber in der Forschung und schließlich dem Markt der Geldgeber. "Auf allen Märkten wollen wir in die Spitze vorrücken. Dazu fördern wir im Sinne einer konsequenten Portfoliostrategie die jeweiligen Stärken unserer Professoren - als Wissenschaftler, als Lehrende oder als Fakultätsmitglieder mit besonderen unternehmerischen Qualitäten.
Das Kerngeschäft der ebs sind die Studienprogramme: Die ebs bietet international attraktive und sehr anspruchsvolle Bachelor- und Masterprogramme an und entwickelt weitere neue Studiengänge. "Aktuell arbeiten wir u.a. an der Einführung eines ebs MBA-Programms, das sich deutlich unterscheiden wird von der Fülle der heutigen Angebote." Wichtig ist es, den Anteil der ausländischen Studierenden von derzeit 15 Prozent zu erhöhen. "Die deutschen Hochschulen haben alle einen strukturellen Nachholbedarf in der konsequenten Internationalisierung ihrer Programme. Die ebs war hier Vorreiter: 2004 führte die ebs als erste BWL-Fakultät den Bachelor ein".
Rasante Entwicklung der European Business School
In der Amtszeit von Professor Hommel ist die ebs Fakultät nicht nur enorm gewachsen von 26 auf heute 44 Mitglieder (Lehrstuhlinhaber, Juniorprofessoren, Honorarprofessoren), sondern hat damit verbunden einen immensen Innovationsschub vor allem in drei Bereichen erlebt: Internationalisierung, Forschung und akademische Profilbildung sowie Qualitätsmanagement.
So stieg die Zahl der Hochschulen im Ausland, mit denen aktive Partnerschaften gepflegt werden, auf 110 auf allen fünf Kontinenten und wird bis zum Jahresende weiter auf 135 anwachsen, darunter so renommierte Institutionen wie die Law School der New York University oder die Singapore Management University. Heute bietet das Zentrum für Wirtschaftssprachen acht Sprachen an, darunter Chinesisch, Russisch und Japanisch.
Ein wichtiger Schritt nach vorn im Bereich der akademischen Profilbildung war die Einführung eines Incentive-Systems in der Forschung, wodurch die Zahl der Publikationen in A, B und C Journals (auf der Basis des Ratings des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft) deutlich angestiegen ist. Im CHE Ranking zählte die ebs im Herbst 2005 zu den 15 forschungsstärksten BWL-Fakultäten in Deutschland. Bereits 2004 wurde die Juniorprofessur eingeführt. Die ebs verfügt auch über ein strukturiertes Promotionsstudium zur Förderung und Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Schließlich hat die ebs eine Reihe von Managementinstrumenten eingeführt mit dem Ziel, die Qualität der Lehre auf allen Ebenen zu sichern. Dazu gehören u.a. interne Akkreditierungsverfahren von Studienprogrammen und regelmäßige Evaluationen der Professoren durch die Studierenden. Außerdem werden auch die Berufschancen der Studierenden auf dem Arbeitsmarkt analysiert als Kontrolle für die Qualität der Ausbildung an der ebs.
Excellence in Purchasing & Logistics - das SMI Professor Christopher Jahns ist Executive Director des Supply Management Institute SMI(tm) . Das SMI ist eines der führenden Forschungs- und Trainingszentren auf den Gebieten Einkauf, Logistik und Supply Chain Management. Der SVI-Stiftungslehrstuhl für Einkauf, Logistik und Supply Chain Management ist ein integrativer Bestandteil des General Management Ansatzes der ebs. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen und Partneruniversitäten werden praxisnah Fach- und Führungskräfte für Einkauf, Logistik und Supply Chain Management ausgebildet und internationale Forschungsthemen in Research Centern zum Teil gemeinsam mit führenden Unternehmen erarbeitet.






