Internationalität an Business SchoolsKönnen amerikanische Business-Schools europäische an Internationalität der Studierenden übertreffen?
Bisher war die Studentenschaft bei den europäischen MBA-Programmen internationaler als bei den amerikanischen. Dekan Edward Snyder von der University of Chicago Graduate School of Business widerlegte jetzt in einem kürzlich erschienenen Interview diese Tatsache. Business-Schulen in den USA rekrutieren heute verstärkt internationale Studenten. „Diversifikation unter Studenten ist ein entscheidendes Kriterium für das Lernen in einer Business-Schule“, erklärt er. „Eine aus wenigen oder nur einer Nation bestehenden Studentenschaft vermittelt auch nur eine begrenzte Sichtweise. Europäische Schulen haben auf diesem Gebiet sehr gute Arbeit geleistet. Jedoch sind amerikanische Business-Schulen, wie die Chicago GSB dabei, aufzuholen.“
So kann in diesem Jahr der europäische Chicago GSB-Campus in London die bisher internationalste Studentenschaft aufweisen. Die 90 Teilnehmer des Executive MBA-Programms kommen aus 40 Ländern und blicken auf die unterschiedlichsten Berufserfahrungen und akademischen Laufbahnen zurück. Ein weiterer von Professor Snyder erwähnter Aspekt ist die Vielfältigkeit im Chicago GSB-Lehrkörper. Im letzten Jahr wurde der Lehrkörper um neun Professoren aus Ländern außerhalb der USA erweitert und der Anteil an weiblichen Teilnehmern im aktuellen Durchgang stieg von 19% auf beachtliche 27%.
Weitere Fragen des Interviews waren beispielsweise: „Versagen MBA-Programme beim Vermitteln zwischenmenschlicher Fähigkeiten und eines innovativen Herangehens im Management?“ und „Wie kann Führungsverhalten im Seminar weiterentwickelt werden?“
Das vollständige Interview kann auf Anfrage unter folgender Adresse angefordert werden:
Annette Evans, Noir sur Blanc
Tel.: +33 1 41 43 72 76, E-mail: aevans@noirsurblanc.com
Weitere Informationen:
Chicago GSB steht an der Spitze der Business Week-Umfrage 2006
Die Graduate School of Business (GSB) der University of Chicago hat es an die Spitze der im Oktober erschienenen Umfrage von Business Week geschafft, die die besten MBA-Programme in den USA und auf internationaler Ebene analysierte. In der Studie wurden Studenten und Recruiter befragt.
http://www.businessweek.com/magazine/content/06_43/b4006001.htm
Die Graduate School of Business (GSB) der University of Chicago ist eine der größten und ältesten Business Schulen weltweit. Die 1898 gegründete Schule bietet neben Vollzeit und Teilzeit MBA-Programmen, ein Ph.D.-Programm sowie offene und maßgeschneiderte Executive Education Programme an. Die Schule verfügt weltweit über drei Standorte: London, Chicago und Singapur. Insgesamt sind derzeit 1.100 Vollzeit MBA-Studenten, 1.900 Teilzeit MBA-Studenten – davon studieren 90 in London - und 110 PH.D.-Studenten an der Chicago GSB eingeschrieben. Sechs derzeitige oder ehemalige Angehörige des Lehrkörpers sind Nobelpreisträger im Bereich Wirtschafts-Wissenschaften.
Zu den Ehemaligen der Schule zählen u.a. Brady Dougan Chief Executive bei der Credit Suisse Americas und Chief Executive von Investment Banking für Credit Suisse, Bart Becht, CEO bei Reckitt Benckiser plc, Kateryna Chumchenko Yuschenko, First Lady der Ukraine, Frederick Seegers, Chief Executive von Global Retail und Commercial Banking bei Barclays, UK, Paul Deneve, Managing Director bei Lanvin, France, Mathias Hlubek, CFO, bei der Deutschen Börse AG, Deutschland.
http://www.chicagogsb.edu






