Schwung für die grauen Zellen mit Gedächtnistraining
Geschichtsdaten, Matheformeln oder Vokabeln – zu Beginn der Klausurenphase rauchen bei den Studenten deutschlandweit die Köpfe. Wie Lernen erleichtert wird und auch noch Spaß machen kann, zeigt der Gedächtnistrainer Gregor Staub in Kooperation mit der Studenteninitative MARKET TEAM an verschiedenen deutschen Hochschulen.
Wer kennt das nicht: Klausuren und mündliche Prüfungen stehen an und Unmengen von Wissen müssen auf Abruf vorhanden sein. Wie oft hat man sich nicht schon gewünscht, dass das Gehirn wie ein Computer auf Knopfdruck Informationen speichert. Auch Notizen unter dem Kopfkissen helfen leider nicht wirklich weiter und Lernen auf Lücke birgt ebenfalls ein gewisses Risiko. Was soll man also tun, wenn das Gehirn einem Schweizer Käse gleicht?
Genau aus diesem Alpenländchen gibt es aber Abhilfe. Der Schweizer Gedächtnistrainer Gregor Staub hat bereits mehr als 3.000 Vorträge gehalten und außerdem verschiedene Trainingshilfen herausgegeben. Von den Universitäten Bremen bis Freiburg hat er dabei auf Einladung der Studenteninitative MARKET TEAM auch verschiedene Hochschulen besucht. Weitere Schnuppertrainings sind in Marburg (6.2.2007) und Aachen (Sommersemester 2007) geplant.
Verzweifelt, nachdem er eineinhalb Stunden sein Auto im Parkhaus gesucht hatte, entdeckte Gregor Staub die altgriechische Mnemo-Technik. Ziel dabei ist, sich Zahlen, Namen sowie Gesichter anhand von Bildern, Körper-bzw. Raumlisten als Eselsbrücken zu merken. Ziffernreihen werden beispielsweise mit Gegenständen umschrieben, sodass sich eine Geschichte erzählen lässt. Ein Baum sieht der Zahl eins ähnlich, ein Lichtschalter mit zwei Knöpfen steht für die zwei, die drei wird mit Hilfe eines dreibeinigen Hockers veranschaulicht, usw. Wenn man dann eine Achterbahn (8) mit Hockern (3) sieht, auf dem eine Person in die Hände klatscht (5 Finger) und einen Würfel (6 Seiten) in der Hand hält, so hat man sich bereits die Zahlenfolge 8356 gemerkt. Ein Trick mit dem auch scheinbare Gedächtniswunder bei „Wetten, dass…?“ beeindrucken.
Staub möchte seinen Teilnehmern in den Trainings in erster Linie das Selbstvertrauen geben, dass ihr Gehirn eben nicht ein Schweizer Käse ist. Neben der so genannten Baumreihe lässt er seine Zuhörer deshalb auch die Namen von 20 Teilnehmern lernen oder auf thailändisch bis zehn zählen. Die Länder Nord- und Südamerikas dürften mit Hilfe von Eishockey (Kanada), Big Mac (USA), etc. auch kein Problem mehr sein.
Die Mega Memory-Technik erleichtert so nicht nur die Vorbereitung auf Prüfungen. Auch Referate können mit Hilfe der Gedächtnisstützen in Zukunft ohne Spickzettel professionell gehalten werden. Das lästige und peinliche Vergessen von Telefonnummern und Geburtstagen sollen nach dem Training ebenso der Vergangenheit angehören.
Wo die nächsten Trainings geplant sind sowie erste Tipps sind auf der Homepage des Gedächtnisgurus unter http://www.megamemory.ch zu finden. In Kooperation mit MARKET TEAM e.V. lädt Gregor Staub als nächstes alle Interessenten nach Marburg ein:
6. Februar 2007, Beginn: 18:30 Uhr Audimax der Philips-Universität Marburg keine Anmeldung nötig; das dreistündige Schnuppertraining ist kostenlos! Weitere Informationen zum Mega Memory-Training in Marburg und in den anderen Standorten von MARKET TEAM sind unter http://www.market-team.org verfügbar. Dort finden sich auch Hinweise zu zahlreichen weiteren Projekten der Studenteninitative.
MARKET TEAM e.V. ist mit knapp 1.000 Mitgliedern an 24 Hochschulstandorten in Deutschland vertreten. Ehrenamtlich organisieren die Studenten aller Fachrichtungen ungefähr 300 Projekte pro Jahr mit renommierten Unternehmen, wie z. B. Vorträge, Workshops oder Exkursionen. Durch die gemeinsame Organisation erlernen die Mitglieder bereits während des Studiums wichtige Kernkompetenzen und Schlüsselqualifikationen. Den jährlich circa 10.000 Projektteilnehmern ermöglicht die interdisziplinäre Studenteninitative dabei einen Einblick in die Unternehmenspraxis neben dem Universitätsalltag.






