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Nachtarbeit für richtige Lösungen

Studieren ist gut – studieren mit Praxisbezug noch besser. Das dachten sich auch einige BWL-Studenten der WFI Ingolstadt, gründeten im Sommer den WFI-Consulting Cup e.V. und veranstalteten am vergangenen Wochenende den ersten WFI-Consulting Cup auf dem Campus in Ingolstadt. Acht Teams von sieben deutschen Universitäten stellten sich der Herausforderung, einen vorgegebenen Fall zu analysieren, und der Fachjury alternative Lösungsvorschläge zu präsentieren. Der Siegerpokal und das Preisgeld in Höhe von 1500 Euro ging an das Team "GBM HHL Consultancy" der Handelshochschule Leipzig. Den zweiten Platz und somit ein Preisgeld von immerhin 500 Euro sicherte sich die Mannschaft "Denkfabrik", eines der beiden Teams der WFI Ingolstadt.

Dennoch gingen die anderen sechs Teams aus Ingolstadt, Bamberg, Regensburg, Hohenheim, Reutlingen und Östrich-Winkel nicht leer aus. Jedes Teammitglied erhielt ein Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme am WFI-Consulting Cup. Bis zur Siegerehrung war es allerdings ein weiter Weg: Gerade mal 24 Stunden hatten die Studenten Zeit, um eine 15-minütige Präsentation über den gescheiterten Übernahmeversuch der London Stock Exchange durch die Deutsche Börse AG vor drei Jahren auszuarbeiten. Keine einfache Aufgabe, denn die kompetente Jury setzte sich aus Vertretern der Unternehmen KPMG, Bearing Point, Deutsche Bank und Boston Consulting Group sowie zwei Professoren der WFI zusammen.

Doch die Teams konnten überzeugen. "Ich bin begeistert und überrascht, was die Studenten abgeliefert haben. Das hätte ich nicht erwartet, vor allem, dass die Studenten sogar nachts durchgearbeitet haben", lobte Jörn Claassen, einer der beiden Vertreter des Hauptsponsors KPMG in der Jury. Angetan war auch Erich Süß aus dem Leipziger Siegerteam. "Wir freuen uns sehr, dass wir gewonnen haben. Das hätten wir nicht für möglich gehalten. Der perfekte Abschluss einer gelungenen, toll organisierten Veranstaltung."

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