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EBS-Präsident ins Forum Young Global Leaders berufen

Der Präsident und CEO der European Business School (EBS), Prof. Dr. Christopher Jahns (39), ist in das Forum of Young Global Leaders des Weltwirtschaftsforums (WEF) berufen worden. Die Jury unter Vorsitz von Königin Rania von Jordanien wählte aus über 5.000 nominierten jungen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Kultur aus der ganzen Welt 230 Young Global Leaders aufgrund herausragender Leistungen in ihrem jeweiligen Feld, ihrer unternehmerischen Gestaltungskraft und ihrem Einsatz für eine bessere Welt.

Unter den Neuberufungen ist Deutschland mit neun Mitgliedern vertreten, darunter neben Jahns auch Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, Rennfahrer Michael Schumacher und Coca-Cola Deutschlandchef Damian Gammell. Auch Prominente wie Kronprinz Haakon von Norwegen, Coldplay-Sänger Chris Martin, Hollywood-Star Jessica Biel und Golfprofi Tiger Woods gehören dem Kreis international herausragender und visionärer Entscheider unter 40 Jahren an.

„Diese Wahl ist sowohl für mich persönlich als auch für die gesamte Hochschule, das von mir gegründete Supply Chain Management Institute (SMI), unsere strategischen Partner wie BrainNet und für alle meine direkten Förderer eine sehr große Ehre“, erklärte Jahns. Das Forum of Young Global Leaders ist eine Vereinigung unter dem Dach des World Economic Forum mit dem Ziel, inspirierende junge Vertreter verschiedener Wissensgebiete und aller Kontinente zusammenzubringen, um die Diskussion und Entwicklung einer gerechten und lebenswerten Welt zu fördern. Bislang umfasst das Gremium etwa 500 feste Mitglieder.

Christopher Jahns steht seit Juni 2006 als jüngster Rektor einer deutschen Hochschule an die Spitze der European Business School und wurde am 24. Februar vom Hochschulsenat als Nachfolger von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Tietmeyer in das Amt des EBS Präsidenten gewählt. Bei seiner Arbeit im Forum der Young Global Leaders will Jahns den Wertekanon in der Managementausbildung zu einem seiner Schwerpunkte machen. Als Experte für Supply Chain Management plant er zudem, einen international gültigen Supply Chain Code zu etablieren: „Viele Unternehmen haben schon heute Vereinbarungen mit ihren Lieferanten, was beispielsweise Emissionen oder das Verbot von Kinderarbeit angeht. Für eine nachhaltige Wirkung müssten diese Werte jedoch verbindlich und weltweit gültig entlang der kompletten Lieferkette festgelegt werden.“

Der gebürtige Bremer hat an der TU München an der dortigen Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät promoviert und habilitiert. Verheiratet mit einer Schweizerin lebt der Vater von zwei Kindern mit seiner Familie bei St. Gallen in der Schweiz.

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