Wolfgang-Ritter-Preise vergeben
Dr. Udo Schneider, Privatdozent im Lehr- und Forschungsgebiet Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Bayreuth, erhält für seine Habilitationsschrift den Wolfgang-Ritter-Preis 2009. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro verbunden. Die Verleihung des Preises fand im Bremer Rathaus statt.
Schneider untersuchte in seiner Habilitationsschrift („Staatsausgaben und Sozialtransfers – theoretische und empirische Analyse der Staatstätigkeit“) den wachsenden Anteil der Staatsausgaben am Sozialprodukt und die Veränderung der Struktur der Staatsausgaben hin zu einem höheren Anteil an Sozialleistungen. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Seine Promotion, Thema „Theorie und Empirie der Arzt-Patient-Beziehung“, erfolgte 2002 an der Universität Greifswald wurde mit dem Promotionspreis der Commerzbank-Stiftung ausgezeichnet.
Zusammen mit Dr. Udo Schneider zeichnete die Jury in diesem Jahr auch Dr. Sara Borella (Walter-Eucken Institut, Freiburg) für ihre Dissertationsarbeit „Migrationspolitik in Deutschland und der Europäischen Union – Eine konstitutionenökonomische Analyse der Wanderung von Arbeitskräften“ aus.
Die Wolfgang-Ritter-Stiftung vergibt jedes Jahr den am höchsten dotierten Preis für volks- und betriebswirtschaftliche Arbeiten in Deutschland, den so genannten „Wolfgang-Ritter-Preis“, für hervorragende wissenschaftliche Leistungen in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre.






