Studie: „Mehr Bewerbungen für Business Schools“
Die Anzahl der weiblichen MBA Kandidaten ist größer als je zuvor, einjährige MBA-Programme sind nach wie vor sehr beliebt und Unternehmensgründungen werden deutlich attraktiver als ein MBA-Spezialgebiet und als Karriereziel. – Diese und andere Erkenntnisse gehen aus der aktuellen QS TopMBA.com-Umfrage 2009 hervor. Die Umfrage ist weltweit die umfangreichste ihrer Art.
Die QS TopMBA.com Applicant Survey 2009 ist die aktuellste Studie, die nach Meinungen, Ansichten und Aussichten von rund 4.000 MBA-Kandidaten aus 35 Ländern fragt. Die Umfrage ist zudem die einzige ihrer Art, welche die Auswirkungen der Rezession auf die Business Schools und MBA-Bewerber in konkrete Zahlen fasst. Die Studie zeigt auf, dass Selbstständigkeit nach dem MBA populärer ist denn je.Zusätzliche Ergebnisse der Befragung zeigen außerdem, dass Finanzierungsmöglichkeiten durch Studentenkredite wesentlich reduziert sind, was durchaus die Rezession widerspiegelt.
Ross Geraghty, Co-Author des nun publizierten Umfrage-Reports, erklärt: „Es ist das erste Mal, dass QS empirische Daten darüber zur Verfügung hat, wie die Rezession die Einstellung der MBA-Bewerber weltweit beeinflusst hat. Bemerkenswert ist, dass Unternehmertum und Selbstständigkeit unter den befragten MBA-Kandidaten so sehr an Popularität gewonnen hat. Bedenken zur Finanzierung des Studiums haben zu einer Verlagerung von der Krediten zu Finanzierungsmöglichkeiten durch Stipendien und anderen Alternativen geführt.“
Zu den weiteren Ergebnissen der Studie:
- Kanada (57%), gefolgt von den USA (51%), Israel (51%), Frankreich (45%) und Indien (37%) sind die fünf Top Nationen, in denen die MBA-Kandidaten eine Finanzierung durch Kredite suchen
- Gemeinnützige Organisationen und CSR Unternehmen haben ihre Beliebtheit als Zielunternehmen nach dem MBA nahezu verdoppelt (6.4% gegenüber 3.8% im Vorjahr)
- Deutschland, Russland, Mexico, Chile, Malaysia und Südafrika verzeichnen jeweils einen Anstieg an MBA Kandidaten, die ihr MBA Studium im jeweils eigenen Land bevorzugen
- 63% aller MBA Kandidaten erwarten ein wöchentliches Arbeitspensum von 50 Stunden und mehr
- Lediglich 32% aller Frauen, verglichen mit 43% der befragten Männer, erwartet ein jährliches Gehalt von mehr als 100.000 US-Dollar nach Abschluss des MBAs.
Nunzio Quaquarelli, Direktor von QS und der QS World MBA Tour, erläutert dazu: „Die Daten für 2009 zeigen deutlich, dass die Wirtschaftskrise für die MBA Kandidaten als Aufruf dazu gilt, sich gründlich Gedanken zu machen, wie ein MBA die Karrierechancen verbessern und auch für eine größere Flexibilität in einem dynamischen Arbeitsmarkt sorgen kann. Die Business Schools erhalten mehr Bewerbungen denn je, da sich angehende MBA-Kandidaten verstärkt um eine vielfältigere Karriere, einen internationaleren Lebenslauf, bessere unternehmerische Fähigkeiten oder einfach nur um eine Aufbesserung ihres Könnens als Manager bemühen.“
Die komplette Studie finden Sie hier
Für mehr Informationen:
Simona Bizzozero
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