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Gängige Fragen in MBA-Zulassungstest........... und wie man sie beantwortet (ein Leitfaden)

1. Warum gerade eine Business School?
Diese Frage sollten Sie sicher beantworten können, da sie sich direkt auf Ihre persönlichen und beruflichen Ziele bezieht. Orientieren Sie sich an Ihrer Bewerbung und beantworten Sie diese Frage auf jeden Fall bezugnehmend daraufhin, inwiefern eine Business School Ihnen helfen kann, diese Ziele zu verwirklichen. Es ist sehr wichtig, deutlich darzulegen, wie Sie ein MBA in Kombination mit Ihrem beruflichen Hintergrund weiter bringen kann. Ob Sie es glauben oder nicht, die wenigsten können diese Frage überzeugend beantworten.

2. Warum haben Sie sich für eine Bewerbung an dieser Schule entschieden?
Beantworten Sie diese Frage analog zu Frage 1, aber stellen Sie sicher, dass Ihre persönlichen und beruflichen Ziele mit den Angeboten der Schule übereinstimmen. Neben Ihrer akademischen Qualifikation ist dies der überzeugendste Grund für die Schule, Sie auszuwählen. Je einzigartiger und durchdachter Ihre Antwort ist, desto besser ist der Eindruck, den das Zulassungsgremium von Ihnen gewinnt. Auch diese Frage wird von nur wenigen Studenten gut beantwortet, da diese oft nicht den Eindruck vermitteln können, Sie hätten sich wirklich mit der Schule beschäftigt, an der sie sich bewerben. Auf diese Frage schlecht vorbereitet zu sein, lässt Ihr Interesse an dieser Schule oberflächlich wirken.

3. Wodurch heben Sie sich von anderen Studenten ab?
Stellen Sie gegenüber dem Interviewer heraus, was Sie besonders auszeichnet, zum Beispiel verschiedene Erfahrungen, die Sie bereits gewonnen haben (akademisch und beruflich) und die dazu führen werden, dass Sie in deren Programm erfolgreich sein werden. Diese besonderen Erfahrungen und Fähigkeiten sind für die Schulen von großem Interesse, da sie abschätzen müssen, was Sie für ein Mensch sind, inwiefern Sie sich in den Kursen einbringen werden, wie gut Ihre Berufsaussichten sind und wie gut Ihre akademischen Leistungen sein werden.

4. Was können Sie zu unserem Programm beitragen?
Beantworten Sie diese Frage, indem Sie sich auf Ihre Stärken und Erfahrungen beziehen. Wenn Sie besondere berufliche Erfahrungen gewonnen haben, erwähnen Sie dies auf jeden Fall und führen Sie aus, wie die Schule davon profitieren kann. Auch welchen Nutzen Ihre Kommilitonen von diesen Erfahrungen erzielen können, sollten Sie auf jeden Fall erwähnen.

5. Was sind Ihre Erwartungen an das Programm?
Ihre Antwort zu dieser Frage sollte deutlich machen, dass Sie sich mit der Schule beschäftigt haben und wie Ihnen die Stärken der Schule helfen werden, Ihre beruflichen Erwartungen zu erreichen. Wenn Sie zum Beispiel in der Immobilienwirtschaft tätig sein möchten, sollten Sie die Frage bezugnehmend daraufhin beantworten, wie die Immobilienwirtschaftskurse des Programmes Ihnen helfen werden, diese Ziele zu erreichen. Die Fakten zu Ihrer Antwort sollten gut recherchiert sein, sonst könnten Sie den Eindruck erwecken, sich nicht ausreichend vorbereitet zu haben.

6. Was planen Sie nach Ihrem Abschluss?
Diese Frage ist ähnlich wie Frage 1. Sie müssen darlegen, inwiefern der Abschluss Ihre Karrierechancen verbessern kann. Mit Ihren beruflichen Interessen sollten Sie sich besser nicht erst am Morgen vor dem Interview beschäftigen. Legen Sie lieber eine klare Karriereplanung vor.

7. Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
Dies ist eine wirklich schwer zu beantwortende Frage, da heutzutage niemand wirklich sagen kann, wo er in zehn Jahren sein wird. Legen Sie aber mit einer gut durchdachten Karriereplanung dar, dass Ihre Antwort die für Sie richtige und sorgfältig recherchiert ist.

8. Erzählen Sie mir, was Sie bisher gemacht haben!
Diese Frage zielt auf Ihre bisherigen Erfahrungen ab. Sie können den Interviewer beeindrucken, indem Sie nicht nur auf die reinen Tätigkeiten eingehen, sondern auch darauf, was Sie gelernt haben und wie Sie sich weiterentwickeln konnten. Bescheidenheit kommt gut an. Falsche Bescheidenheit wird
schnell erkannt.

9. Haben Sie schon einmal Führungsverantwortung übernommen?
Nennen Sie ein Beispiel, wo Menschen unter Ihrer Führung erfolgreich Hindernisse überwunden haben. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um genau zu beschreiben, was Sie hierbei gelernt haben und wie Sie vielleicht auch gescheitert sind. Durch Misserfolg kann man vieles lernen.

10. Was verstehen Sie unter Teamarbeit?
Ich würde Ihnen empfehlen, diese Frage im Rahmen Ihrer persönlichen Erfahrungen zu beantworten anstatt zu erzählen, was Sie denken, was in der Business School passieren wird.

11. Welche ist Ihre größte Schwäche?
Seien Sie hier ehrlich und versuchen Sie nicht eine Schwäche zu präsentieren, die eigentlich eine Stärke ist, wie zum Beispiel: „Ich arbeite zu hart, andere fühlen sich dadurch eingeschüchtert“ oder „Ich bin Perfektionist“. Diese Schwächen sind Blödsinn. Bessere Beispiele für eine Schwäche könnten Folgende sein: „Ich muss meine Kommunikationsfähigkeit verbessern“ oder „Ich bin nicht immer sensibel genug für die Meinungen Anderer“. Führen Sie hierzu Beispiele an, sonst erscheint es nicht ausreichend begründet. Es ist in Ordnung, wenn die von Ihnen angeführten Schwächen in Ihren Empfehlungsschreiben erwähnt werden. Zumindest zeigen Sie damit, dass Sie sich dessen bewusst sind.

12. Welche sind Ihre größten Stärken?
Achten Sie darauf, dass Ihre Stärken auch in Ihrem Lebenslauf aufgeführt sind. Beständigkeit ist hierbei sehr wichtig, auch Ihre Empfehlungsschreiben sollten Ihre Stärken bestätigen.

13. Wie würden Ihre Kollegen Sie beschreiben?
Stellen Sie sich vor, Sie sind Ihr eigener Arbeitgeber und denken über all die Momente nach, in denen Sie richtig oder falsch lagen. Dann denken Sie über die Zusammenarbeit mit anderen in diesen Situationen nach und wie Sie auf diese gewirkt haben müssen. Seien Sie absolut ehrlich mit sich selbst!

14. Was sind Ihre Hobbies? Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Die Antwort auf diese Frage kann viel darüber aussagen, wie Sie Ihre Freizeit gestalten. Dies ist keine hinterhältige Frage, Ihre Freizeitaktivitäten können einfach einiges über Ihre geistige Neugier aussagen. Ich denke nicht, dass die Hobbies letztendlich ein Auswahlkriterium sind.

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