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Finance for all – Zur Zukunft der MikrofinanzFrankfurt School legt neues Themenheft vor

„Finance for all – Zur Zukunft der Mikrofinanz“ lautet das Motto des neuen Business Magazins der Frankfurt School of Finance & Management.

Seit Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus vor dreißig Jahren mit seiner Grameen-Bank in Bangladesch den Grundstein für Mikrofinanz legte, wurde die Idee immer weiterentwickelt. Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern ohne Zugang zum Bank- und Finanzwesen stehen damit vielerorts umfangreiche Spar-, Versicherungs- und Kreditangebote zur Verfügung. Doch aktuell wird Mikrofinanz auch kritisch diskutiert: Gewinnerzielungsabsichten, überhitzte Märkte, hohe Zinsen sind die Stichworte. Im neuen Magazin greift die Frankfurt School die Debatte auf:

- Vijay Mahajan, Chef von BASIX, der ältesten kommerziellen Mikrofinanzinstitution Indiens, hat hautnah miterlebt, was in Indien schief gelaufen ist. Im Interview steht er Rede und Antwort.
- Eine Reportage aus Jordanien zeigt auf, dass Studienkredite jungen Menschen helfen, einen Studienplatz zu bekommen. Einen Arbeitsplatz finden sie als Hochschulabsolventen jedoch nicht zwangsläufig.

2,7 Milliarden Menschen auf der Welt haben noch immer keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen. Berater und Experten der Frankfurt School arbeiten bereits seit 1992 an nachhaltigen Projekten zur Entwicklungsfinanzierung auf allen Kontinenten. Im neuen Heft zeigt die Frankfurt School unterschiedliche Ansätze und Facetten der Entwicklungsfinanzierung, ihre Chancen und Grenzen auf und stellt eigene Projekte vor. Fatma Dirkes, die den Bereich verantwortet, berichtet im Interview von ihren Erfahrungen.

Das Magazin ist zweisprachig (deutsch / englisch). Unter www.fs.de/sonnemann kann man es aus dem Internet herunterladen

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