Fachhochschule Mainz verleiht erstmals Deutschlandstipendium
Zum ersten Mal hat die Fachhochschule Mainz in diesem Wintersemester ein Deutschlandstipendium an vier Studierende der Hochschule verliehen. Aus der Hand von FH-Präsident Prof. Dr. Gerhard Muth nahmen Yannis Hien, Iuliia Kovalova, Marita Prehl und Christian Ranger die Urkunde entgegen, mit der sie für ihre sehr guten Studienleistungen , ein besonderes soziales Engagement bzw. die Überwindung besonderer Hürden in ihrer Bildungshistorie ausgezeichnet werden. Damit verbunden ist ein zunächst auf zwei Semester befristetes monatliches Stipendium über 300 Euro. 150 Euro davon werden staatlich bezuschusst, die andere Hälfte trägt ein privater Förderer, z.B. ein Unternehmen, eine Stiftung oder eine Privatperson. Im Falle der ersten vier FH-Stipendiaten haben sich das Energieversorgungsunternehmen EWR AG aus Worms, KiK Textilien und Non Food GmbH sowie die Lotto Rheinland-Pfalz Stiftung engagiert.
„Wir begrüßen die Initiative des Bundesbildungsministeriums, um den Einstieg in eine Stipendienkultur in Deutschland zu fördern“, betonte Prof. Dr. Muth bei der Urkundenübergabe. „Mit der Verleihung der vier Stipendien hat die Fachhochschule Mainz die ersten Schritte in diese Richtung getan, und dieses Engagement wollen wir in Zukunft weiter ausbauen. Da die Hochschulen bei der Ko-Finanzierung auf Unternehmen und andere private Förderer angewiesen sind, hoffen wir weiterhin auf Engagement und Unterstützung von dieser Seite.“
„Leistung lohnt sich“. Diese Botschaft verbindet der Vorsitzende des Hochschulrats der FH Mainz, Richard Patzke, mit dem Deutschlandstipendium. „Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden als Elite sichtbar“, so Patzke. „ Sie haben so auch bessere Chancen, die Aufmerksamkeit von Unternehmen zu wecken, die leistungsstarke Nachwuchskräfte suchen.“
Iuliia Kovalova, eine der vier Stipendiatinnen, die im 5. Semester BWL studiert, freute sich: „Das Deutschlandstipendium hilft mir, das Studium selbst zu finanzieren. Jetzt kann ich mich noch mehr auf das Lernen und soziale Engagement und weniger auf den Nebenjob konzentrieren. Und ich weiß, dass meine Leistungen anerkannt werden." Iuliia Kovalova stammt aus der Ukraine und hat dort das Studium der Philologie mit Auszeichnung abgeschlossen. In Deutschland arbeitete sie zunächst ein Jahr als Au-pair und hat ihr BWL-Studium mit sehr guten Studienleistungen bisher durch Kellnern finanziert.
Bewerbungsschluss für das nächste Deutschlandstipendium ist der 31. Mai 2013.
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