MBA in der Gesundheitswirtschaft: Ein Thema mit ZukunftÖkonomische Qualifikation als Grundlage einer besseren Versorgung
„Ich möchte als Mediziner meine Patienten möglichst optimal behandeln“, solche oder ähnliche Aussagen liest man oder hört man oft von Medizinern, aber auch Mitarbeitern in der Pflege und in Therapieberufen. Dahinter steckt meist der Wunsch nach Entlastung von administrativen Prozessen oder bürokratischen Hindernissen. Doch ein bestimmtes ökonomisches Know-how kann die Versorgung von Patienten verbessern und dazu führen, dass alle Beteiligten am Ende auch zufriedener sind.
Dies ist einer der Ansätze des MBA-Studiengangs Gesundheitsmanagement und -controlling an der Graduate School Rhein-Neckar. Die zukünftigen Führungskräfte im Bereich der Gesundheitswirtschaft sollen lernen, Personal zu führen und Ressourcen optimal einzusetzen. Wichtigste Bedingung dafür ist, dass die Prozesse in den Krankenhäusern, aber auch Pflegeheimen oder bei den Sozialversicherungsträgern besser funktionieren. Gelingt dies, kann meist auf pauschale Ansätze der Kostenreduktion verzichtet werden.
Das Lehrkonzept setzt dabei auf die Entwicklung von Handlungskompetenzen in Schlüsselfunktionen für Entscheidungsträger: Management, Controlling sowie IT und Wissensmanagement. „Hervorragende Fachkräfte sind unsere Studierenden alle“, so Professor Dr. Björn Maier, der Studiengangleiter des MBA-Studiengangs, „was sie lernen müssen, ist das Agieren an den Schnittstellen.“ Eine der wichtigsten Schnittstellen in vielen Organisationen im Gesundheitsbereich ist das Controlling. Hier werden die Informationen aus allen Bereichen der Organisation gesammelt und Managemententscheidungen vorbereitet.
„Die Sprachlosigkeit überwinden“, nennt dies Professor Maier, denn häufig krankt das System auch an der mangelnden Kommunikation zwischen den Ärzten, Pflegern, Therapeuten und der Verwaltung. Neben der persönlichen Kommunikation spielt dabei auch die intelligente Dokumentation von Wissen und daraus resultierend die Aufbereitung von Best Practices eine sehr wichtige Rolle. „Nur der, dem die Möglichkeiten bekannt sind und der die Anforderungen kennt, kann helfen, eine EDV-Lösung nützlich und zielbringend in einem Unternehmen einzuführen“, so Professor Maier.
Ein besonderer Vorteil des Studiums: Es kann auch in Teilen bzw. Stück für Stück studiert werden. Besonders die Veranstaltungen zum Controlling in der Gesundheitswirtschaft, die – wie auch der gesamte MBA - in Kooperation mit dem Deutschen Verein für Krankenhauscontrolling (DVKC) e.V. angeboten werden, erfreuen sich dabei großer Beliebtheit und dienen vielen als Einstieg in den MBA.
Für den Studiengang können fortlaufend Bewerbungsunterlagen eingereicht werden; Bewerbungsschluss für den Studienstart im Februar 2015 ist der 15. Dezember 2014.






