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Die Zukunft der PersonalbeschaffungPersonalmanagementkongress 2014

Auf dem diesjährigen, vom Bundesverband der Personalmanager und dem Magazin Human Resources Manager veranstalteten Personalmanagementkongress am 26. und 27. Juni in Berlin, auf dem auch das Beratungsunternehmen KPMG vertreten war, standen die zukünftigen Herausforderungen der Personalführung im Mittelpunkt. Dabei wird wohl neben dem demografischen Wandel kein Begriff mit so großen Umbrüchen verbunden wie die Bezeichnung „Generation Y“.

Unter dem Motto „Alles dreht sich um die Generation Y“ präsentierten die Vertreter der KPMG ihre Ansätze zur Anpassung der Arbeitswelt an eine neue Art der Berufslebensführung in der jungen Generation.

Dr. Alexander Insam, Partner bei KPMG, fordert eine Verabschiedung von traditionellen Konzepten der Seniorität und Hierarchie. Mit der klassischen Pyramidenstruktur lebe man in der Personalführung noch immer „ein Stück weit in der Steinzeit“. Indes fordere die Generation Y neue Konzepte wie flache Hierarchien und eine Ausweitung der Gestaltungsmöglichkeiten für jeden Ideengeber, nicht nur für die klassische Führungsetage.

Darüber hinaus müsse die bisherige Karrierestruktur reformiert werden. Der bis heute meist lineare, unterbrechungslose Berufsweg solle einem flexiblen Karrieremodell weichen. Es muss möglich werden, zugunsten der Familienplanung ganz unabhängig vom Geschlecht einmal zwei bis drei Jahre kleinere Schritte zu gehen, sodass sich Phasen des beruflichen und des privaten Fortschritts abwechseln können, so Insam.

Der Generationenwechsel erfordere einen Sinneswandel. Es müsse möglich gemacht werden, nach einer etwa zugunsten der Familie eingelegten Teilzeitarbeitsphase oder der Verlegung von Arbeitsschritten in das Home Office „wieder hochzuschalten“, ohne durch die Unterbrechung das Karriereende zu riskieren.

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