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Talent Management – one size fits all?Auftaktveranstaltung des neugegründeten Talent Management Instituts der ESCP Europe

Mehr als 100 Teilnehmer diskutierten die Zukunft der Arbeitswelt und des Talent Managements

Gibt es die HR-Abteilung in Zukunft noch? Wie stellt man sich auf für Arbeitswelten 4.0 und Digitalisierung? Werden Chefs künftig durch ihre Mitarbeiter gewählt und welche Anforderungen stellt die Generation Y an ihren Arbeitsplatz? Gelingt es endlich, weibliche Talente so zu fördern, dass sie auch in den Top-Positionen ankommen? Diese und ähnliche Fragen zu aktuellen Entwicklungen und Dauerbrennern im Bereich des Talent Managements beschäftigten am 5. Mai Unternehmensvertreter, Personalentwickler und Talent Management-Experten zusammen mit den mehr als 100 Teilnehmern der ESCP Europe Wirtschaftsimpulse.

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) hatte die ESCP Europe und das neugegründete Talent Management Institut am Lehrstuhl für Personalmanagement und Interkulturelle Führung zur Podiumsdiskussion – „Talent Management – one size fits all?“ – eingeladen. Auf dem Podium vertreten waren: Sirka Laudon, Leiterin Personalentwicklung bei Axel Springer SE, Tilman Höffken, Marketing, Organisation & Presse bei der auticon GmbH, Marc Stoffel, CEO der Haufe-umantis AG, Nicole Gilbert, Partner der Promerit Management Consulting AG. Die Diskussion leitete Prof. Dr. Marion Festing, Rektorin, ESCP Europe Berlin.

Aufgrund des demografischen Wandels und Fachkräftemangels, aber auch aufgrund der Veränderungen in unserer Arbeitswelt gewinnt Talent Management weiterhin an strategischer Bedeutung, nicht nur unter Personalern, sondern mehr denn je auch bei Führungskräften, Unternehmensvertretern und -entscheidern. Doch wie gelingt es einem Unternehmen, im Wettbewerb um gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte die Besten zu gewinnen, zu entwickeln und langfristig an das Unternehmen zu binden? Gibt es den „one size fits all“-Ansatz, oder sind individuelle, spezifische Herangehensweisen zielführender? Und was können wir von den verschiedenen Talent Management-Beispielen lernen?

Arbeitswelten 4.0 fordern ein Umdenken in Unternehmen

Die Digitalisierung der Arbeitswelt, Aufbrechen starrer Projekt- und Organisationsstrukturen, Flexibilität und Agilität, vernetztes und standortunabhängiges Arbeiten in Teams: Die Herausforderungen, die mit den Arbeitswelten 4.0 verbunden sind, sind so vielfältig wie die Unternehmen selbst. Talent Management und Personalentwicklung müssen vor diesem Hintergrund neu gedacht werden. Den Chef durch die Mitarbeiter wählen zu lassen, scheint dabei ein ebenso ambitioniertes Vorgehen wie beispielsweise die Integration von Autisten als IT-Berater in den ersten Arbeitsmarkt. Und doch gibt es inzwischen Beispiele und Unternehmen, die mit diesen Konzepten erfolgreich sind. Wiederum andere haben Human Resources und Talent Management zur Chefsache erklärt und fest als Managementthema im Unternehmen verankert oder gehen durch innovative Projekte neue Wege in der Entwicklung und Förderung ihrer Talente.

„Die Veränderungen in unserer Arbeitswelt machen ein Umdenken notwendig“, erklärt Prof. Dr. Marion Festing, akademische Leiterin des Talent Management Instituts. „Jedes Unternehmen muss individuell über die Definition von Talent und die Key Issues im Talent Management entscheiden, Vielfalt erkennen und moderne Antworten finden.“

Die Highlights und Aussagen der Diskussion finden Sie hier.

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