Manager-Training. Wer sich selbst nicht führen kann, kann auch andere nicht führenPräsenzwoche des EuroMBA an der HHL Leipzig Graduate School of Management
39 Teilnehmer des EuroMBA verbringen derzeit eine Präsenzwoche in Leipzig. Die
zweijährige berufsbegleitende Weiterbildung für Manager, die eine durchschnittliche
Berufserfahrung von zehn Jahren haben, verbindet die neueste Technologie im Bereich
des Fernstudiums mit kompakten Präsenzveranstaltungen an sechs europäischen
Standorten.
Wichtig für Chefs: Abgleich von Selbst- und Fremdbild
Während des derzeitigen Studienaufenthaltes in Leipzig steht u.a. neben den Themen
„Innovationsmanagement“ und „Unternehmensstrategie“ auch die
Kompetenzentwicklung der Führungskräfte auf dem Lehrplan. Prof. Dr. Timo Meynhardt,
Inhaber des Dr. Arend Oetker Lehrstuhls für Wirtschaftspsychologie und Führung an der
HHL, setzt hierzu das spezielle diagnostische Analysewerkzeug „Mein Kompetenzprofil“
ein. Hierdurch soll die für jeden Manager wichtige Selbstreflexion angeregt werden. „Nur
wer seine Stärken kennt, kann an diesen bewusst arbeiten und damit seine
Leistungsfähigkeit und Employability erhalten und ausbauen“, so der
Wirtschaftspsychologe. Er fährt fort: „Gerade der Abgleich von Selbst- und Fremdbild ist
da oft sehr anregend und spielt gerade für Top-Manager eine ganz wichtige Rolle, da dies
im Alltag oft nicht mehr stattfindet. Daneben geht es um die Vermittlung von Ansätzen
der Selbstentwicklung, basierend auf psychologischen Erkenntnissen darüber, wie
Erwachsene lernen. Dazu gehört auch ein Verständnis, was eigentlich eine Kompetenz im
Unterschied zu einer Qualifikation ausmacht.“
Beide Elemente seien für gestandene Manager relevant, um ihre Selbstführung zu
verbessern, die heute immer wichtiger geworden ist. Als Fazit meint Prof. Meynhardt:
„Wer sich selbst nicht führen kann, kann auch andere nicht führen und voranbringen.“
EuroMBA unterstützt Reflexion von Managern
Begeistert zeigt sich der Student Nick Ryan (35), der als Regional Sales Manager Europe
bei der ColorMatrix Group in den Niederlanden arbeitet. Der gebürtige Brite sagt:
„Besonders hat mir der Kompetenz-Check gefallen, der dank seiner Struktur leicht zu
interpretieren war. Der Test zeigte mir erneut, dass ich Stärken im Bereich ‘Innerer
Antrieb‘ und ‘Umsetzung‘ habe. Gleichwohl: Auch durch die Gruppendiskussion innerhalbdes
heutigen Kurses bin ich angespornt, mich stärker als bisher mit meinem inneren
Werte-System auseinanderzusetzen. Als Führungsperson werde ich somit zukünftig
authentischer und verlässlicher wahrgenommen.“ Nick Ryans Kommilitonin, die Deutsche
Sabrina Haane (32), Verwaltungsdirektorin am Orchesterzentrum NRW, fügt hinzu:
„Auch aufgrund der Tatsache, das die Woche in Leipzig meine letzte Präsenzwoche
innerhalb des EuroMBAs ist, bin ich von dem heutigen Kurs besonders angetan. Zum
Ende meines MBA-Studiums wird mir noch einmal deutlich, warum ich eigentlich dieses
Programm gewählt habe: Um mich auf verschiedenen Feldern weiterzuqualifizieren.
Durch den Kompetenz-Check und der anschließenden Gruppendiskussion erhielt ich
heute eine Bestätigung meiner Stärken im Bereich „Persönlichkeit“ sowie „soziales
Verhalten“. Innerhalb meiner Karriere gilt es gleichwohl noch stärker, die Balance
zwischen dem großen Ganzen und den operativen Details zu finden.“
Zum Curriculum der EuroMBA-Präsenzwoche in Leipzig gehört auch ein Besuch des
BMW-Werks. Darüber hinaus diskutieren die Studierenden aus u.a. Belgien,
Deutschland, Großbritannien, Indien, Kenia, Kolumbien, Portugal, Weißrussland,
Spanien, Türkei und den USA auch über und mit Start-ups im SpinLab – The HHL
Accelerator.
Bewerbungsschluss für das EuroMBA-Programm mit Studienstart im September
ist der 1. Juni 2016.
Weitere Informationen: www.euromba.org www.hhl.de/euromba










