Aussenhandel mit Hongkong entwickelt sich schwunghaft
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind die Ausfuhren von Deutschland nach Hongkong von 1996 bis 2001 um 29,5 % gestiegen. Waehrend Deutschland im Jahre 1996 Waren im Wert von 3,3 Mrd. Euro nach Hongkong lieferte, betrug die Ausfuhr im Jahr 2001 4,2 Mrd. Euro. Bei den Einfuhren aus Hongkong gab es im gleichen Zeiraum einen noch deutlicheren Zuwachs: Die Importe stiegen von 1,8 Mrd. Euro im Jahr 1996 auf 2,4 Mrd. Euro im Jahr 2001 (+ 32,7 %), nahmen aber gegenueber dem Jahr 2000 um 5,6 % ab.
Gefragt waren aus Hongkong insbesondere Bekleidung und Waren der Nachrichtentechnik, Rundfunk- und Fernsehgeraete sowie elektronische Bauelemente. Die genannten Warengruppen wurden im Jahr 2001 fuer mehr als 1,7 Mrd. Euro eingefuehrt und machten somit fast die Haelfte der Gesamteinfuhren aus Hongkong aus. Von Deutschland nach Hongkong wurden insbesondere Maschinen und chemische Erzeugnisse geliefert (im Wert von 1,5 Mrd. Euro).
Hongkong ist neben Japan, der Volksrepublik China und Suedkorea einer der wichtigsten Handelspartner fuer Deutschland in Asien. In der Rangfolge der Aussenhandelpartner steht es bei der Ausfuhr an 28. Stelle vor Singapur und nach Suedafrika. Rund 0,7 % der deutschen Gesamtausfuhren im Jahr 2001 entfielen auf Hongkong. Einfuhrseitig belegt Hongkong Rang 34 vor Indonesien und nach Indien (0,4 % der deutschen Gesamteinfuhren).
Fuer Hongkong ist Deutschland neben Grossbritannien der wichtigste europaeische Handelspartner. Bei den Ausfuhren lag Deutschland im Jahr 2000 an fuenfter Stelle hinter dem Vereinigten Koenigreich, bei den Einfuhren hinter Malaysia auf Rang acht.
Die Handelsbilanz fiel im betrachteten Fuenfjahreszeitraum durchweg deutlich zu Gunsten Deutschlands aus. Im Jahr 2001 betrug der Handelsbilanzueberschuss 1,8 Mrd. Euro.
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Konrad Schemer
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