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Deutsche Unternehmen drängen nach China

Kleine und mittelständische deutsche Unternehmen planen verstärkt Investitionen in China. Eine aktuelle Studie, die mit Unterstützung der Haarmann Hemmelrath Management Consultants GmbH am Ostasieninstitut der Fachhochschule Ludwigshafen durchgeführt wurde, ergibt, dass fast die Hälfte der befragten Unternehmen noch in diesem Jahr in den chinesischen Markt einsteigen will.

Weitere 20% der befragten Firmen aus den Branchen Maschinenbau, Elektroindustrie, pharmazeutische Industrie, chemische Industrie, Textilindustrie und Automobilindustrie gehen davon aus, bis Ende 2003 in China tätig zu sein. Eine deutliche Mehrheit von 79% setzt bei der Expansion nach China zunächst auf Export. 16% wollen eine eigenständige Tochtergesellschaft gründen. "Erstaunlicherweise zielen nur 5% auf einen Joint Venture", meint Dr. Nandani Lynton, Partnerin der Haarmann Hemmelrath Management Consultants GmbH in Peking, "obwohl dies eine überaus erfolgversprechende Variante des Eintritts in den chinesischen Markt ist."

Die Ergebnisse der Befragung belegen, dass der Standort China mit dem Beitritt zur WTO für den deutschen Mittelstand weiter an Attraktivität gewonnen hat. Viele der befragten Unternehmen erwarten, dass bestehende protektionistische Maßnahmen in China wie Importzölle oder langwierige Genehmigungsverfahren aufgehoben, Rechtsunsicherheiten abgebaut und Standortbedingungen an internationalen Standards angeglichen werden. Die hohe Exportquote zeigt allerdings, dass Risikominimierung zunächst noch im Zentrum steht und Respekt vor kulturellen Unterschieden sowie Skepsis gegenüber der Umsetzung geltender WTO-Standards nach wie vor vorhanden sind.

Weitere Informationen unter:

Haarmann Hemmelrath
Management Consultants GmbH
Maximilianstr. 35
D-80539 München
Armin Rombach
Dr. Arnt Meyer
Tel: 0 89 / 2 16 36 - 3 30
Fax: 0 89 / 2 16 36 - 3 33
e-Mail: armin.rombach@haarmannhemmelrath.com
e-Mail: arnt.meyer@haarmannhemmelrath.com
Internet: www.hhmc.de

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