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Digital Future Challenge: Deloitte-Stiftung und Initiative D21 starten Zukunftsprojekt mit Studierenden

Digital Future Challenge: Deloitte-Stiftung und Initiative D21 starten Zukunftsprojekt mit Studierenden
Zum Wintersemester 2019/20 starten die Deloitte-Stiftung und die Initiative D21 die Digital Future Challenge – einen bundesweiten Wettbewerb für Studierende zum Thema Corporate Digital Responsibility (CDR). Im Rahmen der Challenge erarbeiten Studierende in interdisziplinären Teams anhand konkreter Beispiele aus der Praxis Leitlinien und Konzepte rund um das Thema CDR, die anschließend als Denkanstöße für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik dienen. Bundesweit unterstützen knapp 70 Lehrstühle sowie zahlreiche Unternehmen das Projekt. Schirmherrin ist Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung.

Die Corporate Digital Responsibility stellt das verantwortungsbewusste und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Handeln in der digitalen Transformation in den Fokus. Um diesen Begriff mit Leben zu füllen, hat die Deloitte-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Initiative D21 die Digital Future Challenge initiiert. Diese richtet sich an Studierende mit dem Ziel, ein nachhaltiges Bewusstsein für das Thema CDR zu erarbeiten, die Entwicklung neuer Ansätze zu fördern und diese dann in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu tragen.

Angestoßen von der Deloitte-Stiftung und der Initiative D21 beteiligen sich bundesweit Unternehmen und knapp 70 Lehrstuhlvertreterinnen und Lehrstuhlvertreter von Hochschulen und Universitäten. Sie alle unterstützen den interdisziplinären Gedanken der Challenge, bei dem sozial- und geisteswissenschaftliche Aspekte gleichrangig neben wirtschaftswissenschaftlichen, juristischen und IT-spezifischen stehen. Viele der unterstützenden Universitäten und Hochschulen werden die Challenge und das Thema CDR in ihre Lehre integrieren.

Die teilnehmenden Studierenden bilden über eine Online-Plattform interdisziplinäre Projektgruppen, die sich elementaren Fragen des praktischen Umgangs mit dem digitalen Wandel widmen. Es geht darum, wie eine digitale Verantwortung entwickelt und angewendet werden kann, und darum, wie eine nachhaltig gestaltete Digitalisierung Wirtschaftlichkeit und Ethik zusammenbringen kann. Für den entsprechenden Praxisbezug stellen Unternehmen, die das Projekt ebenfalls unterstützen, konkrete Fallbeispiele, Problemkonstellationen und Aufgabenstellungen zur Verfügung. Anhand dieser Aufgaben können dann die Ansätze einer Corporate Digital Responsibility herausgearbeitet werden.

Studierende, die sich an der Digital Future Challenge beteiligen möchten, können sich bis 02. Dezember 2019 über die Online-Plattform als Team von mindestens drei Mitgliedern bewerben. Die Ermittlung der Gewinnerteams erfolgt in mehreren Stufen: Ende Januar 2020 gibt es eine Zwischenpräsentation mit Workshops und Coachings. Die besten Teams ziehen dann ins Finale ein. Ende März 2020 ermittelt eine hochkarätige Jury aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Siegerinnen und Sieger. Als Gewinne gibt es unter anderem eine Forschungsreise nach Brüssel und die Teilnahme an themenrelevanten Konferenzen.

Mehr noch: Die Ergebnisse der interdisziplinären Studierendenteams dienen in Gestalt einer gemeinsam von der Deloitte-Stiftung und der Initiative D21 herausgegebenen Publikation als klarer Denkanstoß für die relevanten Akteure der Bundespolitik. Den Teilnehmenden bietet sich so die Gelegenheit, die Zukunft mit ihren Ideen positiv zu gestalten.

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