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Fünf Beiträge von Communication Research@HSD für die ICA 2026 in Kapstadt angenommen!

Fünf Beiträge von Communication Research@HSD für die ICA 2026 in Kapstadt angenommen!
Der Forschungsschwerpunkt Communication Research​ der Hochschule Düsseldorf ist mit fünf angenommenen Beiträgen auf der 76. Jahreskonferenz der International Communication Association (ICA) vertreten, die vom 4.–8. Juni 2026 in Kapstadt (Südafrika) stattfindet.

Mit den angenommenen Beiträgen stärkt Communication Research@HSD seine internationale Sichtbarkeit und bringt zentrale Forschungsthemen der Hochschule Düsseldorf – von KI und Ungleichheit über Fragmentierung bis zu politischer Orientierung und Kommunikationskultur – in die Debatten einer der wichtigsten Konferenzen der Kommunikationswissenschaft ein.

ICA: Zentrale Plattform der internationalen Kommunikationswissenschaft

Die ICA-Jahreskonferenz​ zählt zu den weltweit größten und wichtigsten Treffen der Kommunikationswissenschaft. Sie bringt Forschende aus allen Teilbereichen des Fachs zusammen – von politischer Kommunikation über Journalismusforschung und Medienwandel bis zu digitalen Öffentlichkeiten und Methodeninnovationen.

Die ICA 2026 steht unter dem Konferenzthema „Communication and Inequalities in Context“. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie Kommunikation Ungleichheiten sichtbar macht, verstärkt oder abbaut – und wie sich diese Prozesse in unterschiedlichen sozialen, kulturellen und geografischen Kontexten entfalten. Damit bietet die Tagung einen hochrelevanten Rahmen für Forschung zu Digitalisierung, KI, politischer Öffentlichkeit und gesellschaftlicher Teilhabe.

Angenommene Beiträge von Communication Research@HSD

de Haas, H., Peters, J. L., Jandura, O. Prompted Predictions: How ChatGPT Competes with Pollsters. Vortrag (4.-8. Juni 2026, ICA 2026, Kapstadt)
Der Beitrag untersucht, inwiefern KI-gestützte Vorhersagen mit klassischen Umfrageansätzen konkurrieren können. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte über die Validität neuer KI-Methoden in der Meinungs- und Wahlforschung.

Mahrt, M., & Jandura, O. Audience fragmentation in a heterogeneous society: A network approach. Vortrag (4.-8. Juni 2026, ICA 2026, Kapstadt)
Im Fokus steht die Fragmentierung von Publika in heterogenen Gesellschaften. Durch einen netzwerkanalytischen Ansatz trägt die Studie dazu bei, Informationsräume, Teilöffentlichkeiten und die Struktur medialer Nutzungsmuster präziser zu verstehen.

Peters, J. L., de Haas, H., Kehl, H., Jandura, O. AI for Whom? Intersectional Divides in the Digital Age. Vortrag (4.-8. Juni 2026, ICA 2026, Kapstadt)
Der Beitrag fragt nach intersektionalen Ungleichheiten im Zugang zu und in der Nutzung von KI – und nach den gesellschaftlichen Folgen dieser Unterschiede. Er schärft damit den Blick auf digitale Spaltung im KI-Zeitalter und auf Fragen fairer technologischer Teilhabe.

Peters, J. L., & Ziegele, M. Televised Incivility and the Limits of Immediate Cross-Media Effects. Vortrag (4.-8. Juni 2026, ICA 2026, Kapstadt)
Die Studie analysiert (Un-)Höflichkeit in Fernsehinhalten und untersucht, wie weit unmittelbare Cross-Media-Effekte reichen. Der Beitrag ist besonders relevant für die Forschung zu politischer Kommunikationskultur und zur Dynamik zwischen verschiedenen Medienarenen.

Weinmann, C., & Jandura, O. Lost in Political Space? Rethinking the Left-Right Scale Across Diverse Media and Political Systems. Blue Sky Big Ideas Session (4.-8. Juni 2026, ICA 2026, Kapstadt)
In dieser konzeptionellen Session wird die Links-Rechts-Skala als zentrales Orientierungsmaß politischer Einstellungen kritisch neu gedacht – mit Blick auf unterschiedliche Medienumwelten und politische Systeme. Der Beitrag öffnet damit Perspektiven für vergleichende Forschung und methodische Weiterentwicklungen.

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