Qualitätssicherung beim MBA
Institutionenakkreditierung von Business Schools ist eine sinnvolle und notwendige Ergänzung der MBA - Programmakkreditierung. Ob man sich im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich für ein europäisches- (EQUIS) oder US-System (AACSB) entscheidet, ist Teil der Qualitätsstrategie der Hochschule.
Weltweit gibt es zwei grundlegend unterschiedliche Ansätze der Akkreditierung bei wirtschaftswissenschaftlichen Studienangeboten. Erstens die Akkreditierung ganzer Hochschulen/Business Schools (z.B. EQUIS, AACSB), zweitens die Akkreditierung von einzelnen Programmen (z.B. FIBAA, ZEVA, AMBA, ACQUAS, etc.). Die europäischen Staaten und Hochschulen setzen im Zuge des Bologna-Prozess (Infos: www.akkreditierungsrat.de) seit 1998 auf Programmakkreditierung, so auch Deutschland. Es soll im Sinne der Kunden (Studenten/Unternehmen) das einzelne Produkt (Studiengang) und nicht der Hersteller (Hochschule) geprüft werden. Auch gute Hochschulen haben Studiengänge, die die Programmakkreditierung nicht bestehen. In Deutschland ist die Programmakkreditierung in der Regel die Grundlage für den Staat, einen Bachelor- oder Masterstudiengang zu genehmigen. Sechs Agenturen sind in Deutschland zugelassen. Neben der Programmakkreditierung ist aus Sicht der FIBAA die Institutionenakkreditierung eine sinnvolle und notwendige Ergänzung. Ob man sich für ein europäisches- (EQUIS) oder US-System (AACSB) entscheidet, ist Teil der Kundenorientierung und der oft vernachlässigten Qualitätsstrategie der Hochschule. Die Spitzenprogramm haben fast alle eine nationale Programmakkreditierung und zusätzlich eine Institutionenakkreditierung.
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