Ausfuhren nach Ostasien im Jahr 2002 um 3,4% gestiegen
Von Deutschland wurden im Jahr 2002 Waren im Wert von 51,6 Mrd. Euro nach Ostasien ausgefuehrt. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes 3,4% mehr als 2001. Der Anteil dieser Region an den deutschen Gesamtausfuhren lag im Jahr 2002 bei 8,0% (2001: 7,8%).
Die Einfuhren aus Ostasien sind in 2002 gegenueber dem Vorjahr hingegen leicht gesunken. Waehrend sie im Jahr 2001 noch bei 71,2 Mrd. Euro lagen, betrugen sie im letzten Jahr 66,5 Mrd. Euro (- 6,6%). Damit kamen 12,7% der Gesamteinfuhren Deutschlands aus dem ostasiatischen Raum (2001: 13,1%).
Aus- und einfuhrseitig waren jeweils China (Ausfuhr: 14,5 Mrd. Euro, Einfuhr: 21,1 Mrd. Euro) und Japan (Ausfuhr: 12,2 Mrd. Euro, Einfuhr: 19,0 Mrd. Euro) die staerksten Handelspartner in der Region. Dabei wurden nach China ueberwiegend Maschinen (4,6 Mrd. Euro) geliefert, waehrend Japan aus Deutschland im wesentlichen Kraftwagen und Kraftwagenteile (3,6 Mrd. Euro) bezog. Deutschland wiederum importierte aus beiden Laendern insbesondere Waren der Nachrichtentechnik, Radios, Fernsehgeraete sowie elektronische Bauelemente (aus China fuer 3,4 Mrd. Euro; aus Japan fuer 3,5 Mrd. Euro).
Die Handelsbilanz Deutschlands mit dem ostasiatischen Raum fiel im Jahr 2002 mit - 14,9 Mrd. Euro deutlich negativ aus, hat sich jedoch gegenueber dem Vorjahr verbessert (2001: - 21,3 Mrd. Euro). Lediglich die deutschen Ausfuhren nach Singapur, Suedkorea und Hongkong uebertrafen die Einfuhren aus diesen Laendern.
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