Schlüsselqualifikationen für internationales Handeln"Interkulturelle Sommerakademie" vom 6.-14. September an der Universität Jena
"Wir sind keine Multi-Kulti-Ratgeber und unsere elektronischen Lernprogramme sind keine Knigge-Nachschlagewerke, die beschreiben, wie man mit Stäbchen isst, sondern wir vermitteln interkulturelles Wissen für Interaktionen mit Menschen anderer Länder", sagt Prof. Dr. Jürgen Bolten. Der Leiter des Fachgebietes Interkulturelle Wirtschaftskommunikation (IWK) der Friedrich-Schiller-Universität Jena weiß um die Gefahren seines Fachs. Deswegen wird Qualitätssicherung von Bildungsmaßnahmen ein Themenschwerpunkt der internationalen Fachtagung zur interkulturellen Trainingsforschung sein, die vom 6.-14. September an der Universität Jena stattfindet.
Die interkulturelle Fachtagung (voraussichtlich die größte in Deutschland) ist in diesem Jahr in die "Interkulturelle Sommerakademie" mit ihren praktischen Verhandlungstrainings und vielfältigen Ländertrainings eingebettet. Wer sich bis zum 31. Juli 2003 anmeldet, erhält einen Frühbucherrabatt. Außerdem wird die "Sommerakademie 2003" als Lehrerfortbildung und Fortbildung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostthüringen anerkannt.
Bereits zum vierten Mal ist die Sommerakademie Treffpunkt für alle, die als Unternehmer, Personalverantwortliche, Trainer, Lehrer oder Forscher international tätig sind und sich für interkulturelle Fragestellungen interessieren. Die Veranstalter der Unternehmensberatung ,interculture.de' und des Fachgebietes IWK der Jenaer Universität haben auch in diesem Jahr ihr Angebot weiterentwickelt. So wird das Unternehmensplanspiel für internationale Gäste auf Englisch angeboten und das Trainingsmodul "Kulturen als Märkte" wurde um Ägypten und die arabische Kultur sowie Westafrika ergänzt. Traditionell werden Trainings zu Russland, China und Taiwan angeboten. Neu ist der Brückenschlag zwischen Großbritannien und USA oder Spanien und Lateinamerika. "Bei der Zusammenstellung des Workshop-Programms haben wir auch die Interessen der Thüringer Unternehmen im Kopf, die unterstützt durch IHK und die Thüringer Außenwirtschaftsfördergesellschaft mbH in diesem Jahr stark auf Indien gerichtet sind", erklärt interculture-Geschäftsführerin Dr. Marion Dathe. Daher wird es einen Indien-Workshop geben. Vorträge aus international tätigen Unternehmen wie der Deutschen Bank, VW oder Ernst&Young runden das Angebot ab. Die Mitarbeiter geben Einblicke in den interkulturellen Unternehmensalltag.
Weitere Informationen und Anmeldung über das Internet unter: http://www.interculture.de






