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Deutsch-tschechischer Aussenhandel weiter auf Wachstumskurs

Wie das Statistische Bundesamt zum bevorstehenden EU-Beitritt der Tschechischen Republik am 1. Mai 2004 mitteilt, sind nach vorlaeufigen Ergebnissen der Aussenhandelsstatistik in den ersten zehn Monaten 2003 gegenueber dem gleichen Vorjahreszeitraum sowohl die deutschen Ausfuhren in die Tschechische Republik (+ 4,0% auf 13,9 Mrd. Euro) als auch die Einfuhren von dort (+ 7,2% auf 14,5 Mrd. Euro) gestiegen. Im Jahr 2002 haben die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr um 7,2% auf 16,0 Mrd. Euro zugenommen. Die Einfuhren haben sich im gleichen Zeitraum um 11,6% auf 16,2 Mrd. Euro erhoeht.

Verglichen mit dem gleichen Vorjahreszeitraum wurden von Januar bis Oktober 2003 aus Deutschland ueberwiegend Kraftwagen und Kraftwagenteile (2,1 Mrd. Euro oder 15,3% der Exporte), Maschinen (2,0 Mrd. Euro; 14,5%), Geraete der Elektrizitaetswirtschaft (1,3 Mrd. Euro; 9,5%), chemische Erzeugnisse (1,2 Mrd. Euro; 8,4%) sowie Gummi- und Kunststofferzeugnisse (1,0 Mrd. Euro; 7,1%) in die Tschechische Republik exportiert. Diese Produktgruppen machten 55% der deutschen Gesamtausfuhren in die Tschechische Republik aus. Aus der Tschechischen Republik wurden im gleichen Zeitraum insbesondere Maschinen (2,3 Mrd. Euro oder 15,8% der Importe), Kraftwagen und Kraftwagenteile (2,2 Mrd. Euro; 15,0%), Geraete der Elektrizitaetswirtschaft (1,7 Mrd. Euro; 12,1%) und Metallerzeugnisse (1,1 Mrd. Euro; 7,4%) nach Deutschland eingefuehrt. Der Anteil dieser Waren an den deutschen Gesamteinfuhren aus der Tschechischen Republik lag bei 50%.

Aus dem Saldo von Ausfuhr und Einfuhr ergab sich fuer die deutsch-tschechische Handelsbilanz 2002 ein geringer Ausfuhrueberschuss Deutschlands in Hoehe von 0,2 Mrd. Euro. Die Handelsbilanz ist somit vergleichsweise ausgeglichen.

Weitere Auskuenfte erteilt:
Dr. Silke Gehle
Telefon: (0611) 75-3492
e-Mail: silke.gehle@destatis.de
Internet: www.destatis.de

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