HfB startet ersten deutschen Master-Studiengang "Quantitative Finance"Großes Interesse der Bank- und Finanzwirtschaft
Hervorragende und aktuelle Kenntnisse in Quantitativer Finanzwissenschaft sind hoch im Kurs, wenn man im Financial Engineering, in der Produktentwicklung, im Handel sowie im Risikomanagement, im Treasury oder Asset Management von Banken, Versicherungen, Beratungsunternehmen oder auch in Aufsichtsgremien seine berufliche Zukunft sieht. Bisher gibt es in der Bundesrepublik Deutschland keinen Studiengang, der dieses Wissen praxisorientiert vermittelt.
Die Frankfurter HfB - Business School of Finance & Management - wird diese Lücke ab Wintersemester 2005 / 2006 schließen. Dann bietet sie in Deutschland den ersten und einzigen Master of Science-Studiengang "Quantitative Finance" an. Der Studiengang unterstreicht den Anspruch des Finanzplatzes in diesem Feld international Anschluss zu halten.
Die Bank- und Finanzwirtschaft hat an einer erstklassigen Ausbildung im Bereich Quantitative Finance großes Interesse. Am vergangenen Freitag, 18. Februar, diskutierten rund 30 Praxisvertreter das neue HfB-Angebot. Das Echo war äußerst positiv und konstruktiv. So meinte etwa Wolfgang Hartmann, Mitglied des Vorstands und Chief Risk Officer der Commerzbank AG: "Gerade im Bereich Risk Management suchen wir qualifizierte Mitarbeiter, finden diese aber nicht ausreichend an deutschen Hochschulen. Ich begrüße daher ausdrücklich den neuen HfB- Studiengang. Mit ihren renommierten Professoren, die alle über hervorragende praktische Banking-Erfahrung verfügen, wird sie die Experten ausbilden, die unser Haus - wie so viele andere Unternehmen auch - dringend benötigt."
Auch Dr. Stefan Jentzsch, als Vorstand der HypoVereinsbank zuständig für den Bereich Corporates and Markets, unterstreicht, dass die Finanzwelt die Initiative der HfB willkommen heißt: "Ich rate der HfB den Studiengang stark zu fokussieren. Er sollte die Essentials von QuantFinance umsetzungsorientiert bündeln. Damit wird er sich erfolgreich etablieren."
Unterrichtssprache des zweijährigen Master-Studiengangs wird Englisch sein. Auf dem Stundenplan stehen Fächer wie "Stochastische Prozesse", "Numerische Verfahren", "Exotische Optionen" oder "Pricing-Theorien". Das Zeitkonzept erlaubt, dass die Studierenden das Studium mit einer Berufstätigkeit verbinden können. Sie erhalten bei erfolgreichem Abschluss den akademischen Grad "Master of Science".
Die Zulassung zum Studium wird durch einen strukturierten Auswahlprozeß geregelt. Die Anzahl der Studienplätze ist auf 25 beschränkt, die Gebühren für das zweijährige Studium belaufen sich auf 25.000 Euro. Zusätzlich ist eine Kooperation mit dem Londoner Imperial College geplant, die Studierenden ermöglicht, bestimmte Kurse in London zu absolvieren. Sie werden voll auf das HfB Studium angerechnet.
Weitere Informationen stehen auf der Website der HfB, www.hfb.de, zur Verfügung. Hier können sich Interessenten auch online registrieren.
Individuelle Beratungstermine können unter der Rufnummer (069) 154 008 716 vereinbart werden.






