Kurze Studienzeiten, Super Karrierechancen
Sie hat es innerhalb weniger Jahre ganz nach vorne geschafft: die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Die Jenaer Wirtschaftswissenschaftler genießen national und international einen guten Ruf, gehören gar zu den Herausgebern der "Zeitschrift für Betriebswirtschaft", dem wichtigsten wirtschaftswissenschaftlichen Fachblatt Deutschlands (Prof. Wolfgang Kürsten) oder des angesehenen "Journal of Evolutionary Economics" (Prof. Uwe Cantner). Die Jenaer Wirtschaftsstudenten benötigen im Schnitt nur 9,8 Semester bis zum Abschluss und liegen damit bundesweit unter den ersten Fünf. Dabei ist die Wiwi-Fakultät erst zehn Jahre alt: Exakt am 6. Dezember 1991 wurde sie neu gegründet.
Die Fakultät hat auch einigen Grund, auf sich stolz zu sein. Gerade erst ist sie begutachtet worden, erreichte dabei sehr gute Noten und gelangte ins obere Mittelfeld unter den deutschen Unis. Auch bei der Einwerbung von Drittmitteln mischen die Jenaer Wirtschaftswissenschaftler vorne mit. So erhielten sie für das Existenzgründungsprojekt "Get up" in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 1,4 Millionen Mark vom Bundesforschungsministerium und vom Thüringischen Wissenschaftsministerium. Gerade erst wurde das Projekt bis 2005 verlängert. Die mittlerweile 1.800 Wirtschaftsstudenten brauchen sich ebenfalls keine Sorgen zu machen: Ihr Studium ist zukunftsträchtig ausgerichtet, Praktika sind Pflicht, und geprüft wird nach internationalem Standard, wobei so genannte "Kreditpunkte" vergeben werden, die auch ausländische Unis anerkennen. Ohnehin gehen jedes Jahr rund 80 der Studenten für zwei Semester an eine ausländische (meist europäische Uni), um dort wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Kein Wunder, dass die Jenaer Wirtschaftsabsolventen bundesweit begehrt sind. "Die arbeiten bei großen Wirtschaftsprüfungsfirmen wie Arthur Anderssen oder KPMG, bei Unternehmensberatungen wie Schitag Ernst Young, bei Softwarekonzernen wie der SAP, bei der Ruhrgas, beim Bayerischen Finanzministerium, überall, dort, wo gute Leute gefragt sind", so der Dekan der Fakultät, Prof. Kurt-Dieter Koschmieder. In einigen großen Städten, so in Frankfurt am Main, Hannover, München und London treffen sich die Jenaer Alumni, wie die Absolventen auch genannt werden, sogar regelmäßig zum Stammtisch.
Der außergewöhnliche Erfolg auf dem Arbeitsmarkt liegt auch an der weit gefächerten Ausbildung in Jena: An die 17 Lehrstühle gibt es an der Fakultät, neben Betriebswirtschaft kann man hier auch Volkswirtschaft, Wirtschaftspädagogik, Wirtschaftsinformatik und sogar Interkulturelles Management studieren. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf das Management des Wandels gelegt. Positiv wirkt sich auch die Nachbarschaft zum einzigen Max-Planck-Institut zur Erforschung von Wirtschaftssystemen aus, mit dem die Jenaer Wissenschaftler eng zusammen arbeiten.
Weitere Informationen:
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Carl-Zeiß-Straße 3
07743 Jena
Prof. Dr. Kurt-Dieter Koschmieder
Telefon: 03641/943000
Telefax: 03641/943002






