Einzelhandelsumsatz im Februar 2002 um 1,1 % gesunkenFast alle Branchen betroffen
Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, setzte der Einzelhandel in Deutschland im Februar 2002 nominal (in jeweiligen Preisen) 1,1 % und real (in konstanten Preisen) 2,8 % weniger um als im Februar 2001; beide Monate hatten jeweils 24 Verkaufstage. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde nominal 1,2 % weniger abgesetzt als im Januar 2002. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2002 wurde nominal 0,4 % und real 2,1 % weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt.
Im Einzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren wurde nominal 2,9 % mehr, real dagegen 0,3 % weniger als im Februar 2001 abgesetzt. Die Lebensmittelgeschäfte mit einem breiten Sortiment (Supermärkte, SB-Warenhäuser sowie Verbrauchermärkte) schnitten dabei besser ab (nominal + 3,0 %, real - 0,3 %) als der Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln - dazu gehören u.a. die Delikatessgeschäfte - (nominal
+ 1,3 %, real - 1,7 %).
Im Einzelhandel mit Nicht-Nahrungsmitteln - dazu gehört der Einzelhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern - wurde sowohl nominal (- 4,3 %) als auch real (- 4,7 %) das Ergebnis des Vorjahresmonats deutlich unterschritten. Lediglich der Versandhandel (nominal + 5,4 %, real + 4,3 %) und der Facheinzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten sowie die Apotheken (nominal + 3,5 %, real + 2,9 %) erzielten nominal und real höhere Umsätze als im Vorjahresmonat. In den anderen Branchen lagen die Umsätze sowohl nominal als auch real zum Teil erheblich unter den Ergebnissen des Vorjahresmonats, so im Facheinzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen (nominal - 4,8 %, real- 5,9 %), im Facheinzelhandel mit Hausrat, Bau- und Heimwerkerbedarf (nominal - 8,0 %, real - 9,1 %) und im sonstigen Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, zu dem die Waren- und Kaufhäuser gehören (nominal - 8,2 %, real - 9,6 %). Auch im sonstigen Facheinzelhandel (z.B. Bücher, Zeitschriften, Schmuck, Sportartikel) ging der Umsatz nominal um 9,1 % und real um 10,3 % zurück.
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