Hohe Unternehmenskonzentration im Intrahandel
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben im Jahr 2001 in Deutschland fast 400 000 Unternehmen Waren aus anderen EU-Staaten bezogen bzw. in andere EU-Staaten geliefert. Dabei waren deutlich mehr Unternehmen an den Einfuhren (ca. 321 000) als an den Ausfuhren (ca. 172 000) beteiligt.
Ein Grossteil der Umsaetze im innergemeinschaftlichen Warenverkehr (Intrahandel) wird von einer vergleichsweise geringen Zahl von Unternehmen erwirtschaftet. So wurden in der Versendung knapp 82 % der Umsätze durch rund 2 % der Unternehmen erzielt. Beim Wareneingang aus anderen EU-Staaten entfielen 78 % des Wertes auf 1 % der einfuehrenden Unternehmen in Deutschland.
Rund 20 000 Unternehmen erzielten mit ihren Ausfuhren in andere EU-Staaten Umsätze von ueber 1 Mill. Euro. 23 Unternehmen lieferten Waren fuer mehr als 1 Mrd. Euro in andere Mitgliedstaaten. Die Ausfuhren dieser Unternehmen in die EU betrugen im Jahr 2001 insgesamt 103,7 Mrd. Euro. Das entsprach einem Anteil von 29,5 % aller bei der Versendung erzielten Umsätze.
Ein ähnliches Bild zeichnete sich bei den Eingängen ab: Hier lagen 28 Unternehmen ueber der Schwelle von 1 Mrd. Euro und erreichten einen Gesamtumsatz von 67,0 Mrd. Euro (22,3 %).
Die vollstaendige Pressemitteilung, incl. Tabelle, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de zu finden.
Weitere Auskuenfte erteilt:
Rainer Kettenbach
Telefon: (0611) 75-2729,
e-Mail: rainer.kettenbach@destatis.de






