Arbeitsmarktzahlen und statistische MethodenDeutsche Statistische Gesellschaft tagt am 23./24. Mai in Jena
Die 1911 gegründete Deutsche Statistische Gesellschaft führt ihre diesjährige Pfingsttagung am 23./24. Mai 2002 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena durch. Im Gebäude der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät behandeln Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen sowie Praktiker aktuelle Probleme der Statistik.
Dass Statistik mehr bedeutet als lange Zahlenkolonnen, beweisen die mehr als 30 Vorträge. "Ebenso vielschichtig wie der Begriff der Statistik sind auch die Arbeitsinhalte, deren Pflege die Deutsche Statistische Gesellschaft sich zum Ziel gesetzt hat", erläutert der Jenaer Tagungsleiter Prof. Dr. Peter Kischka. "Dies wird auch deutlich an den Themenbereichen, die bei der diesjährigen Tagung behandelt werden", sagt der Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik.
Methodische Neuentwicklungen stehen im Ausschuss für Neuere Statistische Methoden und in der - in die Tagung integrierten - Fachgruppe Stochastik der Deutschen Mathematikervereinigung im Mittelpunkt. Fragen des Arbeitsmarktes werden innerhalb der Ausschüsse für Empirische Wirtschaftsforschung und Angewandte Ökonometrie sowie für Unternehmens- und Marktstatistik behandelt. Qualitätskontrolle ist ein Schwerpunkt im Ausschuss für Statistik in Naturwissenschaften und Technik. Im Ausschuss für Methodik Statistischer Erhebungen werden unter anderem Fragen europaweiter Stichproben behandelt.
Kontakt:
Prof. Dr. Peter Kischka
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Jena
Carl-Zeiß-Str. 3, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 943300
Fax: 03641 / 943302
e-Mail: P.Kischka@wiwi.uni-jena.de






