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Deutsche Rohöl-Importe kosteten im Jahr 2001 fast 10 % weniger

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind dieDurchschnittswerte je eingeführte Tonne Rohöl im Jahr 2001 um 9,9 % gegenueber dem Vorjahr zurückgegangen. Kostete im Jahr 2000 eine Tonne importiertes Rohöl noch 227 Euro, musste im Jahr 2001 nur noch 204 Euro pro Tonne bezahlt werden.

Die Einfuhren von Rohöl nach Deutschland gingen im Jahr 2001 auf 104,6 Mill. Tonnen zurück (- 0,5 %). Wichtigste Lieferländer waren Russland (29,6 Mill. Tonnen), Norwegen (20,3 Mill. Tonnen) und Grossbritannien (16,2 Mill. Tonnen). Diese drei Länder deckten 63,2 % der deutschen Rohöl-Importe ab. Nur ein Fünftel der deutschen Rohöl-Einfuhren kam im Jahr 2001 aus den OPEC-Ländern (22,6 Mill. Tonnen). Wichtigstes OPEC-Lieferland war Libyen (9,8 Mill. Tonnen), gefolgt von Algerien (4,0 Mill. Tonnen) und Saudi-Arabien (3,9 Mill. Tonnen). Gegenüber dem Jahr 2000 verminderten sich damit die Importe aus den OPEC-Ländern um 20,7 %.

Innerhalb der EU ist Deutschland der grösste Rohöl-Importeur. Deutschland bezahlte im Jahr 2001 fuer Rohöl-Lieferungen 21,4 Mrd. Euro. Auf Rang zwei und drei folgen Frankreich (17,3 Mrd. Euro) und Italien (16,5 Mrd. Euro).

Weitere Auskünfte erteilt:
Dirk Mohr
Telefon: (0611) 75 - 2312
e-Mail: dirk.mohr@destatis.de

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