Steigender Aussenhandel mit den Ländern des ehemaligen Jugoslawien
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, steigerte die deutsche Exportwirtschaft im Jahr 2001 ihre Lieferungen in die Laender des ehemaligen Jugoslawien - Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Bundesrepublik Jugoslawien und Mazedonien - gegenueber dem Vorjahr um 11,1 % auf 5,3 Mrd. Euro. Zwischen 1997 und 2001 nahmen die deutschen Exporte in diese Laender insgesamt um ca. 20 % zu, was einer durchschnittlichen jaehrlichen Steigerung von knapp 5 % entspricht.
Die Einfuhren aus dieser Laendergruppe nach Deutschland erhoehten sich von 2000 auf 2001 um 3,3 % auf 4,0 Mrd. Euro. Zwischen 1997 und 2001 stiegen die Einfuhren insgesamt um 20 %.
Groesster deutscher Handelspartner in dieser Laendergruppe war im Jahr 2001 Slowenien mit einem Aussenhandelsumsatz von 5,0 Mrd. Euro, vor Kroatien (2,2 Mrd. Euro), der Bundesrepublik Jugoslawien (1,0 Mrd. Euro), Bosnien-Herzegowina und Mazedonien (jeweils 0,5 Mrd. Euro).
Bezogen auf die deutschen Gesamtausfuhren nahmen Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, die Bundesrepublik Jugoslawien und Mazedonien im Jahr 2001 die Raenge 40, 45, 73, 60 und 81 unter den deutschen Handelspartnern ein; einfuhrseitig belegten sie die Plaetze 31, 56, 88, 70 und 75.
Deutschland war fuer Slowenien und die Bundesrepublik Jugoslawien der groesste Handelspartner, fuer Kroatien und Bosnien-Herzegowina der zweitgroesste Partner im Aussenhandel.
Die exportstaerksten Wirtschaftsbereiche der ehemaligen Laender Jugoslawiens sind chemische Erzeugnisse, Maschinen und Kraftwagen sowie Kraftwagenteile. Deutschland fuehrte vor allem Eisen- und Stahlerzeugnisse sowie Erzeugnisse des Ernaehrungsgewerbes in diese Region aus.
Weitere Auskuenfte erteilt:
Peter Grausam
Telefon: (0611) 75-3695
e-Mail: peter.grausam@destatis.de






