Starker Zuwachs im Aussenhandel mit Daenemark
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind die Ausfuhren von Deutschland nach Daenemark, das zum 1. Juli die EU-Ratspraesidentschaft uebernommen hat, von 1996 bis 2001 um 40 % gestiegen. Waehrend 1996 Waren im Wert von 7,4 Mrd. Euro von Deutschland nach Daenemark geliefert wurden, waren es im Jahr 2001 Waren im Wert von 10,3 Mill. Euro. Auch die Einfuhren aus dem noerdlichen Nachbarland sind in diesem Zeitraum bedeutend gewachsen:
Sie stiegen von 6,7 Mrd. Euro im Jahr 1996 auf 9,1 Mrd. Euro im vergangenen Jahr (+ 37 %).
Im Jahr 2001 gingen 1,6% Prozent der Gesamtausfuhren Deutschlands nach Daenemark. Es nimmt damit in der Rangfolge der Aussenhandelspartner Deutschlands bei der Ausfuhr vor Russland und nach Ungarn Platz 16 ein. Einfuhrseitig (1,7 % der Gesamteinfuhren) liegt es zwischen Schweden und der Tuerkei auf Platz 19.
Die Handelsbilanz wies in diesem Zeitraum aus deutscher Sicht durchweg einen leichten Ausfuhrueberschuss aus. Er bewegte sich in einer Spanne von 0,7 Mrd. Euro im Jahr 1997 bis 1,4 Mrd. Euro im Jahr 1998. 2001 lag der Handelsueberschuss bei +1,2 Mrd. Euro.
Die wichtigsten Ausfuhrgueter nach Daenemark waren im Jahr 2001 Maschinen (1,4 Mrd. Euro), Kraftwagen und Kraftwagenteile (1,1 Mrd. Euro), Chemische Erzeugnisse (1,0 Mrd. Euro) sowie Erzeugnisse des Ernaehrungsgewerbes (0,8 Mrd. Euro). Diese Produktgruppen machen 43,7 % der deutschen Gesamtausfuhren nach Daenemark aus. Von Daenemark nach Deutschland gingen im gleichen Jahr insbesondere Erzeugnisse des Ernaehrungsgewerbes (1,4 Mrd. Euro), Geraete der Elektrizitaetserzeugung und -verteilung (0,8 Mrd. Euro), Maschinen und Chemische Erzeugnisse (jeweils 0,7 Mrd. Euro. Der Anteil dieser Waren an den deutschen Gesamteinfuhren aus Daenemark lag bei 39,2 %.
Weitere Auskuenfte erteilt:
Konrad Schemer
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