Infrastruktur ist Architektur: die übersehene Hälfte des Problems
Beschreibung
Weltraumarchitektur wird erst dann wirklich real, wenn sie aufhört, sich auf einzelne Objekte zu fokussieren, sondern zu einem Ökosystem wird. Eine langfristige Präsenz erfordert Infrastruktur. Deshalb wird Weltraumarchitektur zunehmend nicht mehr durch ikonische Stützpunkte definiert, sondern durch Netzwerke voneinander abhängiger Module.
Der Vortrag konzentriert sich auf aktuelle Projekte von Foster + Partners, in denen Habitate und Infrastruktur als voneinander abhängig gedacht und gemeinsam als ein integriertes Gesamtsystem entworfen werden.
Marina Konstantatou ist Associate Partner bei Foster + Partners und Industrial Fellow der Royal Academy of Engineering. In ihrer hybriden Rolle, die Industrie und Wissenschaft verbindet, ist sie sowohl in der Specialist Modelling Group (SMG) bei F+P als auch am Department of Engineering der University of Cambridge tätig.
Als Design-System-Analystin und Forschungsleiterin der SMG hat sie sich auf Formfindung, architektonische Geometrie und Innovation spezialisiert. Sie wirkt an Projekten in den Bereichen Raumfahrtarchitektur, fortschrittliche Fertigung und Robotik mit, darunter von der NASA und der ESA finanzierte Forschungsprojekte zu außerirdischen Infrastrukturen auf dem Mond und in der Umlaufbahn.
Marina Konstantatou hat einen Hintergrund in angewandter Mathematik und Physik und spezialisierte sich anschließend auf computergestütztes Design an der Architectural Association sowie auf Bauingenieurwesen an der University of Cambridge. Sie promovierte am Department of Engineering zum Thema „Geometriebasierte Strukturanalyse und -entwurf“.
Dieser Vortrag wird gemeinsam von EMBA Space Architecture & Management und den Programmen Immobilien & Bauen präsentiert.
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